Fußball Kreisliga A

Gegen Sterkrade: Bei Rhenania ist lange nicht die Luft raus

Oktay Semiz setzt sich hier gegen mehrere Spieler von Lokalkonkurrent Barisspor Bottrop durch – auch Mittwochabend in Sterkrade will Rhenania für Furore sorgen.

Oktay Semiz setzt sich hier gegen mehrere Spieler von Lokalkonkurrent Barisspor Bottrop durch – auch Mittwochabend in Sterkrade will Rhenania für Furore sorgen.

Foto: Thomas Gödde

Bottrop.   Während Sterkrade 72 am Mittwoch unter Druck steht, kann Rhenania Bottrop ganz entspannt antreten – eigentlich. Doch das würde nicht passen.

Auch wenn nach oben und unten nicht mehr viel geht für Rhenania Bottrop: „So wie ich meine Mannschaft kenne, ist sie trotzdem voll motiviert“, sagt Trainer Dirk Rovers vor dem Auswärtsspiel bei Sterkrade 72 (Mittwoch, 19.45 Uhr, Wilhelmstraße OB).

„Wofür steht man denn das ganze Jahr auf dem Platz? Letztendlich um Spiele zu gewinnen. Und wir wollen bis zum Saisonende das bestmögliche Ergebnis einfahren und so viele Spiele wie möglich gewinnen.“

Sterkrade 72 steht unter Druck – mit neuem Trainer

Das Spiel am Mittwoch ist definitiv eines, in dem Rhenania gute Chancen hat, Sterkrade steht immerhin auf einem Abstiegsplatz. „Die müssen gegen uns punkten, die stehen unter Druck“, sagt Rovers über die Gäste, die nach einer Aufholjagd wieder realistische Chancen auf den Klassenerhalt haben – und jetzt auch noch einen neuen Trainer.

Denn der eigentlich recht erfolgreiche Guido Contrino wurde vergangene Woche entlassen. „So ein Trainerwechsel ist immer eine heikle Situation“, sagt Rovers.

Rovers weiter: „Jeder Spieler will sich nochmal zeigen, dass er zu gebrauchen ist. Sie waren zuletzt schon erfolgreich, vielleicht sind sie nun noch einmal etwas motivierter.“

Rovers hat weiter personell alle Optionen

Er besteht aber darauf, dass das an seiner Herangehensweise nichts verändere. Rhenania ist seit drei Spielen sieglos, das soll sich Mittwochabend ändern. „Sterkrade will sich zwar mit Sicherheit die drei Punkte aus dem Hinspiel wiederholen. Aber wir wollen auch erfolgreich sein.“

Was seine These belegt, dass bei Rhenania noch lange nicht die Luft raus ist: Auch bei diesem tabellarisch recht bedeutungslosen Spiel unter der Woche hat Rovers keine Probleme, genug Spieler zusammenzubekommen: „Im Gegenteil. Wir sind so gut bestückt, dass ich mich sogar entscheiden muss, wer mit in den Kader kommt.“

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