Handball Frauen Bezirksliga

Frank Meese: „Das ist ein absolutes Spitzenspiel“

Adler-Coach Frank Meese schwört seine Mannschaft auf das Spitzenspiel gegen den TV Biefang III ein.

Adler-Coach Frank Meese schwört seine Mannschaft auf das Spitzenspiel gegen den TV Biefang III ein.

Foto: Felix Hoffmann

Im Interview blickt Adler-Trainer Frank Meese auf das Topspiel gegen den TV Biefang. Im Hinspiel kassierten die 07er die einzige Niederlage.

Seit Wochen fiebern die Bezirksliga-Handballerinnen der DJK Adler 07 Bottrop insgeheim dieser Partie entgegen. Nun steht das womöglich entscheidende Ligaspiel im Kampf um den Aufstieg in die Landesliga unmittelbar bevor: Am Sonntag (13 Uhr) empfängt das Team von Adler-Trainer Frank Meese als Spitzenreiter den ärgsten Verfolger TV Biefang III zum absoluten Aufstiegskracher. Im Gespräch mit der WAZ blickt Frank Meese nicht nur auf das so wichtige Ligaspiel am Wochenende, sondern auch auf die weiteren Planungen über das Saisonende hinaus.


Herr Meese, am Sonntag scheint alles angerichtet für einen echten handballerischen Leckerbissen. In welcher Ausgangslage sehen Sie Ihre Mannschaft vor dem Duell mit Biefang?
Wir alle wissen um die Bedeutung von diesem Spiel, gar keine Frage. Neben uns hat Biefang als einziges Team erst zwei Niederlagen im Saisonverlauf kassiert, also reden wir hier von einem absoluten Spitzenspiel. Dieses wollen wir unbedingt gewinnen, immerhin ist der Aufstieg in die Landesliga unser Ziel.


Das Hinspiel in Oberhausen verlief alles andere als glänzend, Ihr Team unterlag 20:29 und kassierte so die erste Saisonpleite. Wurde die Partie noch mal thematisiert?
Natürlich spricht man darüber. Uns allen ist aber bewusst, dass wir im Hinspiel einen absolut gebrauchten Tag erwischt hatten und dass wir es viel besser können. Dazu denke ich, dass unsere Mädels sich seitdem spielerisch weiterentwickelt haben. Daher hoffen wir nun im Rückspiel auf einen positiveren Verlauf.
Bislang hat Ihre Mannschaft vor eigenem Publikum in dieser Spielzeit keinen einzigen Punkt abgeben müssen. Was spricht dafür, dass dies auch nach dem Heimspiel gegen Biefang weiterhin so sein wird?
Wir haben über die eigenen Fehler aus dem Hinspiel gesprochen und auch versucht, die Schwachstellen im Spiel des Gegners auszumachen. In erster Linie aber wissen wir um unsere Stärken, begünstigt durch die mannschaftliche Geschlossenheit. Dazu werden wir gegen Biefang über einen vollen Kader verfügen, so dass wir mit viel Tempo agieren wollen.


Haben Sie sich denn auch mit Gedanken auseinandergesetzt, wie es mit Ihnen und der Mannschaft im Sommer weitergehen wird, sollte das Ziel Wiederaufstieg verpasst werden?
Eigentlich befassen wir uns mit diesem Szenario nicht wirklich. Ich weiß, dass wir ein sehr schweres Restprogramm vor der Brust haben und dass wir in jedem Spiel 100 Prozent geben müssen, wenn wir auch am Saisonende auf dem ersten Platz stehen wollen. Aber ich denke wir tun gut daran, einfach von Spiel zu Spiel zu schauen. Fakt ist für mich: Wer zum Schluss an der Tabellenspitze steht, der hat es auch verdient aufzusteigen. Fest steht für uns auch, dass unser Team unabhängig vom Ausgang zusammen bleiben wird. Es wurden bereits einige Einzelgespräche geführt, die Resonanz war durchweg positiv. Somit werden wir den eingeschlagenen Weg gemeinsam weitergehen, unzwar ligaunabhängig.

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