Fußball Bezirksliga

Fortuna Bottrop: Stempel will das schwache Derby abhaken

Marcel Hegemann (l.) sah nach dem Foul an Marvin Stanczyk die Gelb-Rote Karte und im Anschluss nach einem tätlichen Angriff das innere eines Krankenwagens. Der 18-Jährige erlitt eine Kopfverletzung.

Marcel Hegemann (l.) sah nach dem Foul an Marvin Stanczyk die Gelb-Rote Karte und im Anschluss nach einem tätlichen Angriff das innere eines Krankenwagens. Der 18-Jährige erlitt eine Kopfverletzung.

Foto: Felix Hoffmann

Bottrop.  Der SV Fortuna Bottrop konzentriert sich nach dem Derby-Getöse wieder auf den Ligaalltag. Und der hält am Sonntag des ESV Budberg bereit.

Die Bezirksligaspieler des SV Fortuna Bottrop stellen ihr Trainerteam vor der Auswärtspartie gegen den ESV Hohenbudberg wieder einmal vor die Qual der Wahl. „Am Donnerstag waren 22 Mann beim Training, es hätten nur zwei mehr sein können“, verriet Sebastian Stempel. „Auch die, die bisher nur wenige Einsatzzeiten hatten, sind voll bei der Sache. Das macht einfach nur Spaß.“

Schnell zu alter Stärke zurückfinden

In Duisburg werden lediglich Ünsal Oruc, der an Muskelproblemen laboriert, und Marcel Hegemann fehlen. Der 18-jährige war im Derby nach einer Tätlichkeit mit einer Kopfverletzung bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert worden. „Er hat noch einen Krankenschein. Am Freitagmorgen hat er das Ergebnis der MRT-Untersuchung bekommen. Die Ärzte haben eine Prellung festgestellt. Ich hoffe, dass er nächste Woche wieder ins Training einsteigen kann. Noch mehr hoffe ich, dass er dieses Erlebnis restlos verarbeiten kann.“

Mannschaft und Trainer wollen nach den höchst unsportlichen Vorkommnissen im Derby rasch nach vorn schauen. Zwar schafften sie gegen den VfB nach 0:2-Rückstand den hochverdienten Ausgleich, doch Stempel musste zugeben, dass Moral allein an diesem Tag wohl nicht ausgereicht hätte. „Bei 11 gegen 11 hätten wir das Remis vermutlich nicht geschafft, auch wenn das 2:2 am Ende für den VfB glücklich war. Es war bisher unser schlechtestes Spiel.“ So wollen die Bottroper zurück zu den starken Leistungen der Wochen davor zurückfinden.

Nur vier Punkte Distanz liegt zwischen den Teams. „Hohenbudberg hat vier Mal in Folge gewonnen. Das 1:7 gegen Rhenania war sicherlich ein Ausrutscher“, stellt Stempel fest. „Uns erwartet eine schwierige Aufgabe. Und es wird - wie das Spiel gegen Sterkrade eine Woche später - eine Standortbestimmung.“

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