Fußball Bezirksliga

Fortuna Bottrop ist bereit für den VfB Bottrop

Obenauf: Devin Müller und der VfB Bottrop gewannen in dieser Saison bislang alle vier Vergleiche (Test, Liga, Pokal und Stadtmeisterschaft). Im Hinspiel Mitte August hatten Dominik Wenderdel und Co. mit 1:2 das Nachsehen.

Foto: Michael Korte

Obenauf: Devin Müller und der VfB Bottrop gewannen in dieser Saison bislang alle vier Vergleiche (Test, Liga, Pokal und Stadtmeisterschaft). Im Hinspiel Mitte August hatten Dominik Wenderdel und Co. mit 1:2 das Nachsehen. Foto: Michael Korte

Bottrop.   Die Trainer Marco Hoffmann (Fortuna) und Mevlüt Ata (VfB) sprechen vor dem Derby am Sonntag über die Winter-Vorbereitung und eine kleine Serie.

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Während die Bottroper Kreisligafußballer erst in einer Woche wieder um Punkte spielen, geht es in der Bezirksliga bereits am morgigen Sonntag weiter – aus Bottroper Sicht mit einem Paukenschlag. Auf Rheinbaben treffen um 15.15 Uhr die Bottroper Kontrahenten SV Fortuna und der VfB Bottrop aufeinander.

Mit unterschiedlichen Vorzeichen starten die beiden Mannschaften in die Rückrunde. Dem SV Fortuna sitzt der Abstiegskampf im Nacken, die Schwarz-Weißen dagegen folgen mit Sicherheitsabstand dem Spitzenduo aus Dingden und Bocholt. Wir haben die Zeit vor dem Derby genutzt, um mit den Trainern Mevlüt Ata (VfB) und Marco Hoffmann (Fortuna) ausführlich über ihre Gefühlslage vor dem Rückrundenstart zu sprechen.

Zum obligatorischen Fazit: Wie verlief die Winter-Vorbereitung?

Mevlüt Ata: „Wir hatten gute erste zwei Wochen, in denen wir konzentriert gearbeitet haben. Die letzten zwei Wochen der Vorbereitung waren dagegen nicht gut. Der Schlendrian hat sich bei uns eingeschlichen und ich hatte viel zu mahnen und zu korrigieren.“

Marco Hoffmann: „Wir haben nahezu alles, was geplant war, durchbekommen. Lediglich im Bereich Athletik konnten wir nicht alles machen. Das ist aber kein Beinbruch. Wir sind sehr gut vorbereitet.“

Wie beurteilen Sie Ihren Kader nach den Wintertransfers?

Ata: „Wir haben mit Maurice Riesner, Cem Sakiz und Jan Kania drei gute Spieler verloren. Auf der anderen Seite kamen Besir Muga und Marco Matuszzak neu dazu. Besir bringt uns viel Stabilität in der Defensive. Marco wird für uns in der kommenden Zeit noch ein wichtiger Stürmer werden. Ein bisschen Zeit braucht er aber noch.“

Hoffmann: „Ich bin mit den personellen Veränderungen unseres Kaders sehr zufrieden. Es haben uns keine absoluten Stammkräfte verlassen, dafür haben wir sechs neue Spieler mit großem Potential hinzu bekommen. Außerdem kehrt Matthias Beckfeld nach langer Pause zurück – ein Gewinn für uns.“

Welche Ziele setzen Sie sich für die Rückrunde?

Ata: „Unserem Spiel fehlt es noch an Tempo, daran arbeiten wir. Genauso wie wir die Arbeit gegen den Ball verbessern müssen. Darüber hinaus müssen wir in der Rückrunde konstanter auftreten. Wir hatten in der Hinrunde einen Lauf von sieben gewonnenen Spielen. Doch auch das hat uns letztlich nicht die nötige Sicherheit gegeben. Das wird sich verbessern, ich will die Jungs voranbringen, uns stärker machen. Wenn uns das gelingt, kommen die Punkte von allein und wir können uns über Tabellenplätze unterhalten, aber aktuell fehlt noch ein gutes Stück, um ganz oben angreifen zu können.“

Hoffmann: „Wir möchten so schnell wie möglich punkten und uns aus der Abstiegsregion verabschieden. Direkt zu Beginn haben wir drei schwere Spiele vor der Brust, aber auch da gilt: punkten. Acht bis zehn Siege werden wir in der Rückrunde noch holen müssen. Und das werden wir auch.“

Warum wird Ihre Mannschaft das Derby für sich entscheiden?

Ata: „Weil wir immer gegen Fortuna gewinnen (lacht). Wir spielen immer um drei Punkte, so auch am Sonntag. Aber auch mir ist nicht entgangen, dass Fortuna im Winter mächtig aufgerüstet hat – wie auch immer sie das geschafft haben. Nun bleibt es abzuwarten, wie die neu formierte Mannschaft zusammenfindet. Wir sind fest entschlossen, das Spiel für uns zu entscheiden.“

Hoffmann: „Weil die Mannschaft gewillt ist und darauf brennt, in der Tabelle zu klettern. Außerdem wollen wir die viel zu lang anhaltende Negativserie gegen den VfB endlich stoppen.“

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