Handball

Feldhandball bei Adler Bottrop: Turnierspaß mit Wettergott

Volles Haus: Auf sechs Feldern flog in Fuhlenbrock gleichzeitig der Ball – und zwischendrin tummelten sich zahlreiche Gäste.

Volles Haus: Auf sechs Feldern flog in Fuhlenbrock gleichzeitig der Ball – und zwischendrin tummelten sich zahlreiche Gäste.

Foto: Adler 07

Das Rasen-Handballturnier der DJK Adler 07 ist inzwischen eine echte Institution. Nach großen Sorgen beim Aufbau wurde aber alles gut.

Mit ein paar Tagen Abstand kann Felix Geilich darüber lachen, aber in dem Moment war die Situation doch sehr unangenehm: „Wir standen da beim Aufbau und es hat gegossen wie aus Kübeln. Unter jedem der Zelte hatte mindestens einer ein Handy mit Regenradar draußen, um zu schauen, wann es endlich aufhört“, berichtet Geilich. Dem Rasen-Handballturnier der DJK Adler 07 Bottrop drohte die Absage.

„Wir sagen da ja aber schon seit Jahren: Der Wettergott ist Adleraner“, meint Geilich im Nachhinein zufrieden. So zog der Regen weg, und mehr als 700 Aktive spielten in Fuhlenbrock Handball draußen – inzwischen zum 22. Mal. Es ist eine echte Institution geworden. „Besonders für die Kinder ist das Turnier ein echtes Highlight“, sagt Geilich, „und in diesem Jahr war es wieder ein voller Erfolg.“

Turnier ist nur Dank vieler Ehrenamtlicher möglich

„Rasenturniere gibt es inzwischen relativ häufig, aber unseres ist inzwischen sehr etabliert.“ Geilich ist inzwischen seit fünf Ausgaben federführend in der Organisation, macht aber natürlich nicht alles alleine.

„Wir sind zu zwölft und versuchen die Aufgaben möglichst gleichmäßig zu verteilen“, erklärt er, „so haben nicht drei oder vier Leute eine Menge Arbeit. Zum Glück haben wir einen großen Stock an Ehrenamtlichen.“ Einige seien das ganze Wochenende am Platz gewesen, viele Eltern hätten dazu geholfen. Nur so kann Adler 07 so einen großes Event stemmen.

Insgesamt 63 Mannschaften spielten elf Turniere aus, von den Damen und Herren bis zur F-Jugend. Der Rasenplatz von Blau-Weiß Fuhlenbrock wurde dazu in sechs kleine Handballfelder unterteilt.

Mehr Mannschaften als 2018 im Einsatz

Und rundherum war natürlich das übliche Turnierprogramm mit Getränkestand, Imbisswagen und Tombola aufgebaut. Dass auch einige „Gäste“ von Blau-Weiß Fuhlenbrock zum neugierigen Gucken vorbeikamen, freute Geilich besonders.

Ein paar Tage nach dem Turnier können die Adler inzwischen Bilanz ziehen: 28 Mannschaften waren am Samstag da, 35 am Sonntag. Etwa 700 Aktive waren zu Gast in Fuhlenbrock, knapp 1500 Besucher insgesamt.

„Das waren noch mehr Mannschaften als im vergangenen Jahr“, nennt Geilich die wichtigste Kennzahl für Adler – an der muss sich dann die 23. Ausgabe 2020 messen. Auf eins können die Adleraner auch dann sicher wieder zählen: Dass der Wettergott auf ihrer Seite ist.

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