Fußball Bezirksliga

FC Bottrop trennt sich von Krasniqi und Dönmez

Mevlüt Ata und der FC Bottrop müssen am Sonntag bei Sterkrade 06/07 antreten. Vor dem Nachbarschafts-Duell trennte sich der Club von zwei Spielern.

Mevlüt Ata und der FC Bottrop müssen am Sonntag bei Sterkrade 06/07 antreten. Vor dem Nachbarschafts-Duell trennte sich der Club von zwei Spielern.

Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Der FC Bottrop wird die Zukunft ohne Krasniqi und Dönmez bestreiten. Am Sonntag muss die Ata-Elf bei Sterkrade 06/07 antreten.

Vor dem Spiel bei der Spielvereinigung Sterkrade 06/07 steht der FC Bottrop vor personellen Veränderungen. Göksal Yergök informierte Mevlüt Ata, dass er am Sonntag nicht zur Verfügung stehen wird. Bei der 2:3-Heimniederlage gegen den ESV Hohenbudberg musste er in der 68. Minute verletzt ausgewechselt werden.

„Er hat sich eine Zerrung zugezogen. Damit fehlt in Oberhausen unser Stürmer“, formuliert der FC-Trainer die bittere Neuigkeit. „Aber das lösen wir schon.“ Nicht mehr auflaufen für die Welheimer werden Julian Krasniqi und Hakan Dönmez. „Das Team muss im Vordergrund stehen und es steht bei uns im Vordergrund. Es hat einfach nicht gepasst, die Vorstellungen auf beiden Seiten gingen zu weit auseinander“, erklärt Ata die Hintergründe. „Man kann es den Jungs nicht übelnehmen, sie sind wie sie sind. Wir haben viel versucht, aber am Ende ist nur die Mannschaft wichtig.“

FC Bottrop begegnet Sterkrade 06/07 mit großem Respekt

Die muss sich am Sonntag mit einem starken Gegner auseinandersetzen. Derzeit rangiert 06/07 auf dem vierten Tabellenplatz, ist Verfolger des Bottroper Trios an der Spitze. „Sie haben gute Leute und haben gute Ergebnisse erzielt. Lars Mühlbauer ist ein Trainer, der immer viel mit seinen Mannschaften erreichen will.“ Ata setzt auf Laufarbeit, um dem favorisierten Gegner das Leben schwer zu machen.

Die Vorbereitung auf die Partie war vielversprechend. Bisher war die Diskrepanz zwischen Aufwand und Ertrag beim FC allerdings hoch. Nur zwei Mal holten die Bottroper Zählbares. Dicht dran an mehr waren sie in fast jedem Spiel - wie in der Vorwoche, als sie mit der schwachen Verwertung der zahlreichen Chancen haderten. So ist Atas Wunsch für die kommenden Aufgaben kein illusorischer: „Wir müssen zu der Überzeugung kommen, dass wir aus jedem Spiel etwas mitnehmen können.“

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