Fußball Bezirksliga

FC Bottrop 19 gegen SV Fortuna: Derby um den ersten Dreier

Freude über das 1:1 durch Elfmeter durch Baris Cömez für den FC Bottrop 19. Der Aufsteiger hat zwar schon ein Tor geschossen – im Gegensatz zu Gegner Fortuna aber noch keinen Punkt geholt.

Freude über das 1:1 durch Elfmeter durch Baris Cömez für den FC Bottrop 19. Der Aufsteiger hat zwar schon ein Tor geschossen – im Gegensatz zu Gegner Fortuna aber noch keinen Punkt geholt.

Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Zweiter Spieltag, zweites Bottroper Duell: Mittwoch empfängt der FC 19 die Fortuna. Beide blieben sieglos, sind aber trotzdem voller Optimismus.

Auftaktspiele ohne Dreier trüben die Stimmung ein – normalerweise. Doch sowohl der FC Bottrop 19 als auch Fortuna Bottrop ziehen viel aus ihren ersten Auftritten am Wochenende und treffen am Mittwoch (19.30 Uhr) aufeinander, um die verpassten Erfolgserlebnisse nachzuholen.

Die Lage der beiden Bottroper Bezirksligisten im Vergleich vor dem zweiten Lokalduell der Saison.

FC Bottrop 19: „Wir sind stark genug, um zu bestehen“

Die Knieverletzung von Hakan Dönmez, der kontroverse Platzverweis von Marvin Höner, die bittere Niederlage im Derby: Auf den ersten Blick erlebte der FCB am Sonntag beim VfB Bottrop einen Saisonauftakt zum Vergessen. Doch Trainer Frank Griesdorn zieht viel Positives aus den ersten Bezirksliga-Minuten des Vereins seit 2012.

Der wichtigste Punkt: „Wir haben die Qualität, um in der Liga zu bestehen.“ Agierten die Gäste im Jahnstadion vor der Pause in klar strukturierter defensiver Ausrichtung, entwickelte der Aufsteiger nach der Pause fußballerischen Druck in des Gegners Hälfte – was den Bottropern deutlich eher liegt.

Die Balance zwischen Stabilität in der Abwehr und Wucht im Angriff zu finden ist die Aufgabe der nächsten Wochen. Doch auch so fehlten gegen den VfB nur wenige Zentimeter zum Punktgewinn, was Frank Griesdorn in freudiger Erwartung auf das zweite Lokalduell der Woche blicken lässt.

Senyüz und Kaba verstärken den FC-Kader

„Wir sind stark genug, um gegen Fortuna zu bestehen. Wir kennen die Schwachstellen der Mannschaft und werden sie ausnutzen“, formuliert der 55-Jährige eine klare Kampfansage.

Dazu setzt der Coach auf den Heimvorteil und „das erste richtige Meisterschaftsspiel auf dem Kunstrasen, bei dem es um etwas geht.“ Neue Möglichkeiten für die erste Elf bieten sich aus dem Lazarett und von der Konkurrenz. Abwehrspieler Turgut Senyüz meldet sich fit und auch Batuhan Kaba ist zurück in Welheim, der das Gastspiel bei GA Sterkrade schnell beendete.

Pause hat neben dem gesperrten Marvin Höner dagegen vorerst Hakan Dönmez, bei dem der Verdacht auf einen Meniskusriss besteht. Frank Griesdorn wird deshalb nicht angst und bange.

„Wir wollen entschlossen in die Zweikämpfe gehen, Fortuna so nicht ins Spiel kommen lassen und selbst unsere Chancen suchen. Nicht mit Kontern, sondern mit Angriffen.“

SV Fortuna Bottrop: „Ohne Tor gewinnen wir kein Spiel“

Die Abteilung Attacke war auch bei den Rheinbaben-Kickern am ersten Spieltag das Thema, denn gegen den SC 20 Oberhausen wollte das Runde einfach nicht ins Eckige. An Verbesserungspotenzial hält Sebastian Stempel deshalb auch nur einen Aspekt für wichtig: „Wir müssen ein Tor machen, sonst gewinnen wir kein Spiel.“

Groß Grund zur Klage hat der Chef der Fortunen jedoch nicht. Von einer guten Leistung gegen einen starken Gegner sprach der 40-Jährige nach dem Duell mit den hochgehandelten Oberhausenern, die sogar einen Tick mehr von der Partie hatten – auch wenn das Chancenplus auf Seiten der Hausherren war.

Fortuna muss auf Al und Akkaya verzichten

„Genau diese Einstellung brauchen wir auch gegen den FC. Wir müssen unsere Leistung bestätigen, nicht so wie letzte Saison…“, weist Sebastian Stempel auf das Hü und Hot der letztjährigen Hinrunde hin. Eine Prognose für das Lokalduell möchte der Trainer dagegen nicht abgeben – schließlich ist auch ihm die Leistung des Aufsteigers zum Auftakt zu Ohren gekommen.

Stempel: „Die Jungs kennen sich untereinander, es wird zur Sache gehen.“ Nicht eingreifen können Okan Al und Ibrahim Akkaya, die beide an einer Schambeinentzündung laborieren.

Ansonsten stehen beim Physiotherapeuten noch die eine oder andere Überstunde auf dem Plan, denn laut Sebastian Stempel sei die Partie am Sonntag intensiv gewesen. In den kommenden 90 Minuten droht den Rheinbaben eine Wiederholung.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben