Fussball Bezirksliga

FC Bottrop 19 fährt mit Wut im Bauch zu Adler Osterfeld

Batuhan Kaba (l.) und Amanuel Haile, vergangene Saison noch Gegner, stehen Frank Griesdorn und dem FC Bottrop 19 am Sonntag beide zur Verfügung, um bei Adler Osterfeld das erste Erfolgserlebnis einzufahren.

Batuhan Kaba (l.) und Amanuel Haile, vergangene Saison noch Gegner, stehen Frank Griesdorn und dem FC Bottrop 19 am Sonntag beide zur Verfügung, um bei Adler Osterfeld das erste Erfolgserlebnis einzufahren.

Foto: Michael Korte / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Die beiden Derbyniederlagen haben beim FC Bottrop 19 Spuren hinterlassen, für Osterfeld sieht Trainer Frank Griesdorn seine Elf trotzdem gerüstet.

Frank Griesdorn und Co. hatten mit etwas Zählbarem geliebäugelt, trotzdem stehen für Aufsteiger FC Bottrop 19 nach zwei Derbyeinsätzen zwei unglückliche Niederlagen. Mit Wut im Bauch gastieren die Bottroper am Sonntag bei Adler Osterfeld (15 Uhr), um für die couragierten Auftritte auch endlich den Lohn einzufahren.

Hängende Köpfe dominierten am Mittwochabend das Bild in Welheim. Auch im zweiten Derby der neuen Spielzeit hatte der FCB auf Augenhöhe mit dem Lokalrivale – diesmal dem SV Fortuna – gespielt und ein Erfolgserlebnis nur knapp verpasst. „Die Jungs waren tief enttäuscht nach der Partie, aber wir müssen den Frust irgendwie aus den Köpfen bekommen“, mahnt Trainer Frank Griesdorn, sich nicht zu lange mit den beiden Pleiten der zurückliegenden Woche aufzuhalten.

Druck auf den punktlosen FC Bottrop 19 wächst

Denn der Druck, Zählbares über den Strich zu bekommen, nimmt mehr und mehr zu – gerade in der ausgeglichenen Liga mit viel Mittelklasse und wenig Abstiegskandidaten. Zu keinem von beidem zählt der nächste Gegner der Bottroper, im Waldstadion wartet der SV Adler Osterfeld.

Die Elf des neuen Coaches Pierre Schmitz gestaltete ihre beiden Lokalduelle zum Auftakt besser und knöpfte den ambitionierten DJK Arminia Klosterhardt und SC 20 Oberhausen jeweils einen Zähler ab. Neben Regisseur Joel Goldberg steht Torjäger Tobias Hauner im Mittelpunkt – das Duo erzielte bislang die drei Treffer des letztjährigen Tabellensechsten.

Griesdorn sieht seinen FCB gerüstet

Doch egal, wie viel Qualität bei den Adlern über den Kunstrasen fliegt: Frank Griesdorn sieht seine Aufsteiger gerüstet. „Die Leistung und der fußballerische Wille stimmen, auf Grund dessen können wir mit Selbstvertrauen nach Osterfeld fahren – auch wenn die Ergebnisse noch nicht stimmen.“

Beim FCB fehlen Stürmer Baris Cömez und der gesperrte Marcel Dibowski, dafür kehren Marvin Höner und Yusuf Sayili zurück. Auch „Neuzugang“ Batuhan Kaba steht Griesdorn für die Offensive zur Verfügung.

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