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Dostlukspor Bottrop lädt zum Amanda-Cup

Volltreffer: Der SV 1911 Bottrop (in blau) und die Welheimer Löwen sind mit ihren Reserveteams am Wochenende wieder am Ball.

Foto: Heinrich Jung

Volltreffer: Der SV 1911 Bottrop (in blau) und die Welheimer Löwen sind mit ihren Reserveteams am Wochenende wieder am Ball. Foto: Heinrich Jung

Bottrop.   In der Dieter-Renz-Halle wird ab Samstag der Stadtmeister der Bottroper Reserveteams gesucht.

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Jürgen-Weber-Turnier, Stadtmeisterschaften, Amanda-Cup: Der Dreiklang der Budenzauber gehört in der Winterpause zum Pflichtprogramm der Bottroper Fußballer. „Alle in die Halle“ heißt es zum Abschluss nochmals an diesem Wochenende, wenn Dostlukspor die Nummer eins der Bottroper Reserveteams ausspielen lässt.

Ohne sie geht es meist nicht, trotzdem gelten zweite Mannschaften in vielen Vereinen als fünftes Rad am Wagen. Zum Platz verirren sich meist nur eine Hand voll Zuschauer, die Anstoßzeiten liegen jenseits von Gut und Böse und die Aufmerksamkeit in den Medien tendiert gegen Null. Doch bilden grade die Reservisten das Rückrad einer jeden Seniorenabteilung, etwa wenn das Flaggschiff wegen vieler Verletzter mal wieder auf Grund zu laufen droht.

„Ich kenne das selber, habe jahrelang auch in der zweiten Mannschaft gespielt. Dann stand ich jedesmal bei der Stadtmeisterschaft auf der Tribüne und habe mir gedacht: ‘Mein Gott, würde ich da jetzt gerne mitkicken’“, erinnert sich Dostlukspors Geschäftsführer Volkan Demir. Warum also kein Format, bei dem sich auch die Amateur-Ronaldos der zweiten Reihe austoben können? Der Amanda-Cup war geboren, in der angestammten Dieter-Renz-Halle rollt am Samstag von 13 Uhr bis zum Sonntagabend der Ball.

Amanda machts möglich

Neben zahlreichen weiteren Sponsoren ist es auch in Auflage fünf Chadi Amanda, der das Turnier mit seiner Unterstützung möglich macht. „Er begeistert sich in besonderer Art und Weise für den Bottroper Sport, ein toller Typ“, weiß Volkan Demir. Der Namensgeber ist Mitglied der Fortuna - klar also, dass die Rot-Weißen und Dostlukspor am Samstag mit dem ersten Ballkontakt von Amanda den Cup eröffnen. Bis 20 Uhr geht es zur Sache, am Sonntag wird zwischen 14 Uhr und 18.30 Uhr der Sieger ermittelt. Im Hintergrund sorgen dann wieder ein großes Helferteam aus Kickern, Vorstand und Ehrenamtlern für einen reibungslosen Ablauf, denn: „Wir alle wollen dafür sorgen, dass sich die Gäste zu 100 Prozent wohl fühlen.“

Der Spirit überträgt sich auf das Parkett, die Stimmung blieb in den letzten Jahren stets fair. Platzverweise und Auseinandersetzung? Nicht beim Amanda-Cup. Demir: „Natürlich gibt es auch bei uns heiße Phasen, aber die sind nur sportlich.“ Heiß dürfte vor allem der VfB Bottrop II sein, der nicht nur die klassenhöchste Truppe stellt, sondern seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen möchte. Unter den Augen von Felix Passlack schlug Schwarz-Weiß 2017 den VfR Ebel II im Finale, auch Ilkay Gündogan schaute bereits in Bottrop vorbei. Eine Wertschätzung, die der Rolle der Reservisten gerecht wird.

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