Fußball Kreisliga A

Dominik Selm löst den Knoten

Dominik Selm brachte den VfB Kirchhellen kurz nach seiner Einwechslung in Führung.

Foto: Felix Hoffmann

Dominik Selm brachte den VfB Kirchhellen kurz nach seiner Einwechslung in Führung. Foto: Felix Hoffmann

Gelsenkirchen.   Der VfB Kirchhellen muss beim FC Horst 57 lange Geduld aufbringen. Der Joker ebnet schließlich den Weg zum verdienten 3:0-Erfolg.

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Geduld und Ausdauer waren die Tugenden, die dem VfB Kirchhellen den Weg zum 13. Saisonsieg ebneten. Der Tabellenzweite setzte sich am Sonntag mit 3:0 (0:0) beim FC Horst 59 durch.

Bartosz Maslon hatte vor dem Anpfiff kein gutes Gefühl. „Das wird heute nicht einfach“, ließ Kirchhellens Trainer die mitgereisten Anhänger des VfB wissen. Maslon sollte Recht behalten, denn seine Mannschaft tat sich lange schwer mit einem Gegner, der zwar spielerisch eine Klasse schlechter war, dafür aber konsequent verteidigte. Der VfB rannte sich regelmäßig in der vielbeinigen Abwehr fest. Daniel Schlak und Luca Kleine-Wieskamp vergaben in der ersten Halbzeit zwei der wenigen Tormöglichkeiten. Besser wurde es erst nach dem Seitenwechsel. Der gerade erst eingewechselte Dominik Selm markierte mit seinem zwölften Saisontreffer die verdiente Führung (48.), Stefan Kahnert legte nur vier Minuten später nach und sorgte mit dem 2:0 für eine frühe Vorentscheidung. Beim dritten Treffer hatte Gelsenkirchens Marcel Wlost als letzter Mann den Ball am Fuß.

Bartosz Maslon war mit dem Auftritt seiner Mannschaft trotz der fehlenden Glanzlichter sehr zufrieden: „Es ist immer schwierig, wenn du auf einen Gegner triffst, der sich auf das Verteidigen beschränkt. Wir haben heute Geduld bewiesen und unseren Stiefel herunter gespielt.“ Weniger zufrieden war er mit einigen Szenen in der ersten Halbzeit: „Vor dem Tor müssen wir kaltschnäuziger sein, 20 Meter vor dem Tor muss deutlich mehr passieren.“

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