Handball Bezirksliga

DJK Adler 07 Bottrop brennt Offensivfeuerwerk ab

Schon im Hinspiel unterlagen Sven Berndt (Mitte) und der SC Bottrop II dem TB Oberhausen, auch im Rückspiel gab es wenig zu bestellen.

Foto: Thomas Gödde

Schon im Hinspiel unterlagen Sven Berndt (Mitte) und der SC Bottrop II dem TB Oberhausen, auch im Rückspiel gab es wenig zu bestellen. Foto: Thomas Gödde

Bottrop.   Schmücker-Team gewinnt deutlich mit 37:21. TSG Kirchhellen muss nach denkwürdigem Heimauftritt zittern.

Eine Überraschung verpasste die SC-Reserve beim Zweiten TBO, besser lief es für die Adler. Kirchhellen enttäuschte erneut auf ganzer Linie.

DJK Adler 07 – West. Hamborn 37:21

Mit einem Offensivfeuerwerk verdienten sich die Adler am Sonntagvormittag ihren elften Saisonsieg. Dabei war den Gastgebern in keinster Weise anzumerken, dass die vorigen beiden Ligapartien noch jeweils in bitteren Niederlagen endeten. Auch der bevorstehende Wechsel von Noch-Trainer Stephan Schmücker, den es im Sommer zu Landesligist SV Schermbeck ziehen wird, schien den 07ern keinerlei Probleme zu bereiten. „Wir haben insgesamt ein sehr gutes Spiel gemacht. Die Jungs haben sich den Sieg gemeinschaftlich verdient“, äußerte sich Schmücker nach dem Spiel sichtbar zufrieden.

Lediglich in den ersten Spielminuten hatte der Adler-Motor noch Startschwierigkeiten, als die Hausherren nach drei Minuten mit 0:2 hinten lagen. Dann jedoch liefen die Bottroper warm und rissen das Spiel in Gänze an sich, so dass nach 13 Minuten eine klare 7:2-Führung stand. Bis zum Seitenwechsel bauten die Bottroper ihren Vorsprung auf 18:7 aus. Mit viel Spielfreude ging auch Durchgang zwei klar an die Adler.

Kirchhellen – SF Hamborn 19:30

Der Kirchhellener Kredit scheint allmählich aufgebraucht, die TSG muss nach einer herben Schlappe im Kellerduell gegen Hamborn mehr denn je um den Klassenerhalt bangen. „Mit so einer Leistung gehörst du nicht in die Bezirksliga“, fand TSG-Trainer Michael Zawadzki deutliche Worte und ergänzte: „Phasenweise sah es danach aus, als würde jeder sein eigenes Ding machen.“

Dabei traten die Gäste ebenfalls personell dezimiert und ohne einen echten Rückraum an, führten nach fünf Minuten trotzdem schon mit 5:0. Zawadzki sah sich zu einer frühen Auszeit gezwungen, doch auch diese brachte keine Besserung. Mit einem klaren 9:16-Rückstand ging es für die TSG in die Pausenkabine. Zwar verkürzte der Gastgeber in Hälfte zwei auf 15:21 (45.), doch in der Schlussviertelstunde hatten die Hausherren den SF kaum mehr etwas entgegenzusetzen.

TB Oberhausen – SC Bottrop II 31:27

Viel Respekt verschaffte sich die Reserve beim Zweiten und verpasste eine Überraschung knapp. „Schade, dass wir nichts mitnehmen konnten. Wir haben phasenweise gut gespielt“, bilanzierte Trainer Henning Weber. Nach starken 30 Minuten mit einer 15:11-Führung drehte der Landesliga-Aspirant die Partie (20:16, 40.), doch Bottrop ließ sich nicht abschütteln. Fünf Minuten vor dem Ende zog Weber angesichts des knappen 27:29-Rückstandes noch die Grüne Karte zur Auszeit, doch in den Schlussszenen verpassten die Bottroper die nötigen Torerfolge.

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