Badminton, Regionalliga

Die BBG ist weiter im Rennen

Erfolgreiches BBG-Doppel:Christian Blankenstein und Nils Wackertapp (r.).

Erfolgreiches BBG-Doppel:Christian Blankenstein und Nils Wackertapp (r.).

Foto: WAZ FotoPool

Bottrop.   Sie standen mit dem Rücken zur Wand und holten am Ende doch noch ein Unentschieden. Die Regionalliga-Spieler der Bottroper Badminton-Gemeinschaft (BBG) hatten am Sonntag allerhand personelle Probleme.

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Der Schock war groß: Andreas Lindner hatte sich beim Aufwärmen am Sonntag eine Rückenverletzung zugezogen. Da auch Spielertrainer Matthias Kuchenbecker wegen Kniebeschwerden passen musste, gingen das erste Herrendoppel und die beiden Top-Einzel direkt an die Gegner vom 1.BC Beuel II. Noch kein Ball war gespielt und die Bottroper lagen vor heimischem Publikum bereits 0:3 zurück. Und das in diesem so wichtigen Spiel im Tabellenkeller. Doch die BBG bewies Moral: Im parallel laufenden zweiten Herren- und im Damendoppel wurden zwei Siege eingefahren.

Christian Blankenstein und Nils Wackertapp verloren den ersten Satz knapp, kämpften sich aber mit zwei Satzerfolgen zurück. Schneller ging es bei den Damen: Helena Lewczynska/Dana Kaufhold machten kurzen Prozess. Lewczynska gewann auch ihr Einzel, das Mixed ging verloren – nun kam es auf Nils Wackertapp im letzten Herreneinzel an. Er verlor zwar den zweiten Satz, spielte im dritten aber wieder stark – das 4:4 war gesichert. „Dieser Punkt war Gold wert, damit bleiben wir im Rennen um den Klassenerhalt“, war Matthias Kuchenbecker erleichtert. Am Vortag hatte die BBG knapp mit 3:5 gegen STC BW Solingen II verloren. Da der Gegner nicht in Bestbesetzung antrat, hatte die BBG sich in der Klingenstadt Chancen ausgerechnet. „Umso größer war am Ende der Frust“, so Kuchenbecker. Doch nur das Damendoppel Helena Lewczynska/Dana Kaufhold, Lewczynska im Einzel und Nils Wackertapp konnten siegen.

Der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen ist nun überschaubar, im neuen Jahr ist also noch alles drin für die BBG. Kuchenbecker: „Ohne das Unentschieden gegen Beuel hätte es vor Weihnachten echt düster ausgesehen.“

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