Fußball

Der Wöller Nachwuchs kickt im Fußballcamp

Nicht nur Kopfball- und Schusstraining stehen beim 13. Wöller Fußballcamp auf dem Programm: Die 50 Kinder und Jugendlichen wechseln alle 30 Minuten die Trainingsgruppe. Der Spaß steht aber im Vordergrund

Nicht nur Kopfball- und Schusstraining stehen beim 13. Wöller Fußballcamp auf dem Programm: Die 50 Kinder und Jugendlichen wechseln alle 30 Minuten die Trainingsgruppe. Der Spaß steht aber im Vordergrund

Foto: Michael Korte / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Rund 50 Kinder bereiten sich beim 13. Trainingslager des VfL Grafenwald auf die Saison vor. Fokus liegt auf Technik, Taktik und Teamgeist.

Auf dem Rasen wimmelt es nur so von Neongrün! In ihren leuchtenden Trikots flitzen die jungen Fußballerbegeisterten über das Spielfeld. „Was machen wir zuerst? Wo ist unsere Gruppe?“ Es ist wieder so weit, unverkennbar – und unüberhörbar. Das Wöller Fußballcamp sorgt in dieser Woche für reichlich gute Laune; rund 50 Kinder und Jugendliche nehmen teil.

2007 erlebte die „Fußballschule in Eigenregie“ ihre erfolgreiche Feuertaufe. Nach vielen Jahren unter der Leitung von Ulrich und Margret Spickenbaum hat sich nun ein neues Team gefunden. Geblieben ist das bewährte Konzept.

Zwei Trainingseinheiten täglich, das gemeinsame Mittagessen im Jugend- und Vereinsheim und am Samstag Fußballabzeichen, Fußballturnier und Grillfest.

Torschusstraining ist am Vormittag im Fokus

Der Vormittag steht im Zeichen des Schwerpunkttrainings. Um den Torschuss kümmern sich Luca Husmann und Max Baßenhoff, Joel Meis und Pascal Brinkhaus bieten Koordinationsübungen. Elias Schlautmann und Johannes Kierdorf legen den Fokus auf die Technik, bei Hermann Hasebrink und Timo Schubert geht es um den Kopfball. Für die Spezialgruppe „Torhüter“ zeichnen Alex Große-Beck und Leon Osenger verantwortlich.

„Alle 30 Minuten wechseln die Gruppen, so dass jeder das komplette Programm mitmacht. Unsere Trainer haben die konkreten Übungen selbst zusammengestellt“, erläutert Gerd Füßer. Der erfahrene B-Lizenztrainer hat die sportlichen Belange des Camps im Blick und ist Ansprechpartner vor allem für die größtenteils jüngeren Übungsleiter im Team. „Die Aufteilung der Gruppen richtet sich nach dem Alter der Kinder, entsprechend sind die Übungen gestaltet.

Spaß steht im Vordergrund

Bei unseren Jüngsten steht das Spielen und die Koordination im Vordergrund. Ab dem E-Jugendalter geht es schon um das Fußballerische und das wird von den Kindern auch mit viel Eifer angenommen. Aber egal welches Alter: Spaß ist das A und O.“ Dafür sorgen in der Mittagspause das Spielmobil, und am Nachmittag gibt es den Lieblingssport pur zum Austoben.

Derweil duftet es im Jugend- und Vereinsheim sehr verlockend. Das „Team Catering“ um Nicole Axnick und Tanja Bauch hat für den ersten Tag Würstchengulasch auf die Speisekarte gesetzt, außerdem gibt es auch eine wurstlose Variante und ein Salatbuffet. Alles frisch und vom Team selbst zubereitet.

Organisationsleiter Guido Alfes weiß, was er an „seinen“ Ehrenamtlichen hat. „Sie sichern den Fortbestand unseres Camps. Wichtig ist auch die Zusammenarbeit mit der Sparkasse, die uns seit Jahren unterstützt.“

Besucher sind jederzeit willkommen

Wer sich das Treiben im Waldstadion live und in Farbe anschauen möchte: Besucher sind herzlich willkommen. „Wir haben eine Cafeteria eingerichtet. Und unser Abschlussfest steht allen Fußballfreunden offen.“

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