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Der Weg für den zweiten Kunstrasen ist frei

Wollen schon bald mit dem Bau des zweiten Kunstrasens beginnen: Patrick Gödeke (l.) und Rhenanias Jugendleiter Jörg Koßek.

Wollen schon bald mit dem Bau des zweiten Kunstrasens beginnen: Patrick Gödeke (l.) und Rhenanias Jugendleiter Jörg Koßek.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Bottrop.   Jetzt muss nur noch der Rat der Stadt Bottrop mitspielen. Der SV Rhenania will den Bau schon im September abschließen.

Der Weg ist frei für den zweiten Kunstrasenplatz auf dem Rhenania-Gelände. Im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung sprach sich nach WAZ-Informationen die Mehrheit der Mitglieder im Betriebsausschuss des Bottroper Sport- und Bäderbetriebs dafür aus.

Erbauer des Platzes wäre demnach der SV Rhenania. Vereinsvertreter haben das Konzept im Ausschuss vorgestellt und dort die Mehrheit der Mitglieder von ihrem Plan überzeugt. Das letzte Wort hat nun der Rat der Stadt. es wäre allerdings eine große Überraschung, wenn dort die Entscheidung des verantwortlichen Fachausschusses noch einmal gekippt würde.

Drei Fragen an Jugendleiter Jörg Koßek

Jetzt hat auch der Sportausschuss der Stadt Bottrop grünes Licht für den Bau eines zweiten Kunstrasenplatzes beim SV Rhenania Bottrop gegeben. Jugendleiter und Initiator Jörg Koßek hofft auf eine schnelle Fertigstellung des Projektes.

1 Wie man hört, ist die letzte Hürde genommen, wann wird mit dem Bau begonnen?

Wenn alles glatt läuft - das Projekt muss noch vom Rat der Stadt abgesegnet werden - dann werden wir umgehend Aufträge an eine Tiefbau- und eine Kunstrasenplatz-Firma vergeben. Wir müssen dann schauen, welche Kapazitäten die Unternehmen haben. Geht es nach mir, können wir dann direkt anfangen.

2 Wie viel Arbeit steckt in den Vorplanungen?

Wir haben uns jetzt 18 Monate intensiv mit den Planungen beschäftigt. Dabei konnte ich mich nicht nur auf meine Frau Natascha, sondern auch auf Patrick Gödeke und Stefan Pech verlassen. Das waren zum Teil nervenaufreibende Monate, alle haben graue Haare bekommen und sind gefühlt um 40 Jahre älter geworden.

3 Welche Effekte erwarten Sie für den Verein?

Unser Kernproblem ist aktuell, dass der eine Kunstrasenplatz permanent überfüllt ist. Das wird sich ändern und damit auch unsere Trainingsqualität. Natürlich hoffen wir, dass wir mit dem neuen Platz unsere Mitgliederzahl mittel- und langfristig spürbar steigern können.

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