Fußball Bezirksliga

Der VfB Bottrop ist im Mittelmaß angekommen

Spieler Nico Andreadakis (10) vom VfB Bottrop. Am 04.03.2018 findet das Fussballbezirksligaspiel zwischen VfB Bottrop (schwarzes Trikot) und der SV Adler Osterfeld (weisses Trikot) im Jahnstadion statt. Foto : Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Foto: Frank Oppitz

Spieler Nico Andreadakis (10) vom VfB Bottrop. Am 04.03.2018 findet das Fussballbezirksligaspiel zwischen VfB Bottrop (schwarzes Trikot) und der SV Adler Osterfeld (weisses Trikot) im Jahnstadion statt. Foto : Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Die Elf von Mevlüt Ata tritt am Sonntag beim SV Haldern an. Fortuna Bottrop fährt selbstbewusst nach Friedrichsfeld.

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Eine halbe Ewigkeit entfernt scheint der 7:1-Hinrunden-Erfolg des VfB Bottrop gegen den SV Haldern. Am Sonntag (15 Uhr) treffen sich die Mannschaften im Lindenstadion wieder, diesmal unter ganz neuen Voraussetzungen.

Das ehemals abgeschlagene Schlusslicht hat sich zu einem Vorletzten entwickelt, das mit einem 2:1-Erfolg unter der Woche gegen Praest die Hoffnungen auf den Klassenerhalt befeuerte. „Sie haben das Glück auf ihrer Seite, werden kratzen und beißen. Für Haldern geht es um das Überleben“, drückt es VfB-Trainer Mevlüt Ata martialisch aus, trifft den Nagel damit aber auf den Kopf. Das Problem auf der anderen Seite: Die Schwarz-Weißen haben diesen Erfolgsdruck nicht, stehen in der Tabellen inzwischen jenseits von Gut und Böse auf Rang sechs.

Ata fehlen einige wichtige Spieler

„Wir wollen dem Gegner die Lust am Fußball spielen nehmen“, sagt SV-Coach Holger Pistel, dabei ist dafür aktuell gar kein Gegner nötig. Die Bottroper kämpfen seit geraumer Zeit mit sich selbst, Schwung und Spielwitz der Hinrunde fehlen komplett. Ata: „Wir sind nicht in der Verfassung für einen Kantersieg und werden uns erstmal auf die Defensive konzentrieren.“

Dort warten weitere Baustellen, schon gegen Sterkrade 06/07 mussten die Verantwortlichen improvisieren. Das sieht für Sonntag nicht anders aus, denn neben Nico Albert und Fabian Blanik (Urlaub) konnten Besir Muga sowie Laszlo Szalkai nicht trainieren. In der Offensive ärgert Amrullah Bayhoca weiter sein lädierter Fuß, eine gute Nachricht hatte Mevlüt Ata dann doch noch in der Hinterhand: Marcel Dibowski kickt wieder und ist in Haldern ein Kandidat für die Bank.

Fortuna peilt den nächsten Dreier an

Auf Rheinbaben ist die Stimmung gut, und das Selbstbewusstsein ausgeprägt: Bei 08/29 Friedrichsfeld strebt das Bezirksligateam der Bottroper Fortuna (Sonntag, 15 Uhr) drei Punkte an.

Nach zwei Siegen gegen den VfB Bottrop und Adler Osterfeld und dem Unentschieden gegen Aufstiegsaspirant Sportfreunde Königshardt will das Team von Marco Hoffmann nachlegen. „Wir sind 2018 ungeschlagen und dieses Gefühl wollen wir erhalten, nicht nur mit einem Punkt, sondern mit einem Auswärtssieg.“ Fortunas Trainer sieht einen solchen Erfolg als „richtigen und wichtigen Schritt“. Sorgte in den ersten Pflichtspielen nach der Winterpause die Offensive für die bemerkenswerten Momente, so war die Defensive ausschlaggebend für das Remis gegen die Sportfreunde.

Friedrichsfeld denkt schon an die nächste Saison

Durch einen Dreier würden die Fortunen an 08/29 vorbeiziehen. „Unser Geschäftsführer Markus Placzek hat mich informiert, dass Friedrichsfeld schon das Ziel für nächste Saison ausgegeben hat. So als wäre diese Spielzeit schon abgehakt. Ich denke, sie machen einen Fehler, wenn sie glauben, nicht mehr in Gefahr geraten zu können.“

Die Voraussetzungen der Fortunen sind weiterhin gut. Bisher bestritt die Mannschaft ihre Spiele in diesem Jahr ohne große personelle Änderungen. Diesmal erwägt das Trainerteam, auf einigen Positionen zu rotieren; nicht zuletzt, um die Zufriedenheit im großen Kader nicht zu gefährden. „Stand heute ist noch nichts spruchreif. Aber die Jungs stecken viel Kraft und Aufwand in das Training und in die Spiele und wir wollen schon sehen, dass wir mit Spielern, bei denen der Akku voll ist, in die Begegnungen gehen.“

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