Fußball-Testspiel

BW Fuhlenbrock und VfL Grafenwald erleben Torfestivals

Demir Selcuk, Trainer von BW Fuhlenbrock, war mit dem ersten Spiel seiner Jungs unzufrieden. Im zweiten lief es dann schon besser.

Demir Selcuk, Trainer von BW Fuhlenbrock, war mit dem ersten Spiel seiner Jungs unzufrieden. Im zweiten lief es dann schon besser.

Foto: Lutz von Staegmann / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Fuhlenbrock testete am Wochenende gleich zwei Mal - und verlor beides Mal. Der VfL Grafenwald zeigte ganz späte Comebackqualitäten.

Insgesamt sei es ein guter Test für den VfL Grafenwald gewesen, sagte Trainer Sven Koutcky nach Abpfiff der Partie gegen Schwarz-Blau Gladbeck. Fabrizio Nowack schoss Grafenwald in der Fremde mit 1:0 in Führung, danach vergab der A-Ligist jedoch einige Chancen, sodass die Hausherren zurückkamen. Kurz nach dem Seitenwechsel glich Gladbeck erst aus, dann sorgten zwei weitere Treffer sogar dafür, dass Grafenwald wie der sichere Verlierer aussah.

Das wollten die Bottroper nicht auf sich sitzen lassen und zeigten in der Schlussphase noch einmal ihren Kampfgeist. Tobias Knipping traf in der 86. Minute zum Anschluss, Thiemo Keppke sorgte sogar noch für das 3:3-Remis. „Nach der ersten Hälfte hätte es auch 3:0 für uns stehen können. Wir haben noch die Latte getroffen und den Pfosten. Danach wurde es immer hektischer und lauter. Insgesamt sind wir aber zufrieden mit dem Spiel, auch mit Blick auf die Temperaturen“, so Koutcky.

BW Fuhlenbrock verliert beide Testspiele

Gleich zwei Testspiele absolvierte Blau-Weiß Fuhlenbrock an diesem Wochenende. Am Freitag setzte es zunächst eine 1:2-Niederlage gegen den SV 1911 Bottrop, mit der Trainer Selcuk Demir alles andere als einverstanden war. „Das war echt schlecht von uns, da haben wir sehr enttäuscht“, so Demir, der aber auch betonte, dass es erst die zweite Trainingseinheit war. Denn Fuhlenbrock ist erst am Donnerstag in die Vorbereitung gestartet. „Das hat man auch gemerkt, es soll aber keine Ausrede sein“, sagte Demir.

Besser machte es sein Team am Sonntag gegen den SV Adler Osterfeld, als Fuhlenbrock nach zehn Minuten durch die Tore von Anel Mlinarevic und Simon Kottlowski sogar 2:0 führte, sich am Ende aber mit 3:4 geschlagen geben musste. „Da haben die Jungs gegen einen starken Gegner eine Reaktion gezeigt. Wir haben 60 Minuten lang gut mitgehalten, dann war aber die Luft raus. Insgesamt war es Licht und Schatten“ so Demir, der seine Jungs nun unter der Woche zu einem internen Testspiel gegen die eigene A-Jugend bittet und dabei vor allem an dem Offensivspiel arbeiten und die Neuzugänge einbauen will. Demir: „Da ist noch an einigen Stellschrauben zu drehen.“

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