Radsport

Bottroper Tetraeder und Halde Haniel locken die Radfahrer

Dominik Schulz organisiert Radrennen in der Heimat.

Dominik Schulz organisiert Radrennen in der Heimat.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Zum zweiten Mal fand kürzlich ein Bergzeitfahren in Bottrop statt. Dominik Schulz hat noch ein großes Fernziel.

Vor zwölf Jahren hat Dominik Schulz die Radsportgemeinschaft Apfelkuchenracer gegründet. „Knapp 50 Sportler sind in dieser Gruppe. Wir fahren immer zu einem Café und essen dort ein Stück Apfelkuchen“, erklärt er, wie der Name entstanden ist.

So schnell es geht zum Gipfel

Im vergangenen Jahr organisierte Schulz dann zum ersten Mal den Haldenkönig, ein Bergzeitfahren am Bottroper Tetraeder. 100 Teilnehmer waren mit dabei, in diesem Jahr waren es bereits 120. „Ich möchte irgendwann mal 200 Radfahrer am Start haben. Es soll aber etwas Exklusives bleiben“, sagt Schulz. Und fügt mit einem Schmunzeln an: „Gegen ein Zuschaueraufkommen wie in Alpe d’Huez hätte ich aber nichts.“

In diesem Jahr hat er aber noch ein zweites Rennen organisiert – allerdings für Mountainbiker. Am 28. September steht die Challenge Halde Haniel im Programm. Sein Wunsch: Ein Everesting auszurichten. Ein Rennen, bei dem so viele Höhenmeter gefahren werden müssen, wie der Mount Everest hoch ist. Also 8848 Meter.

Ideen aus dem Internet

Inspirationen für seine großen Alpen-Touren findet der 39-Jährige übrigens im Internet. Auf der Seite www.quaeldich.de gibt es zahlreiche Vorschläge für Mehrtagestouren. „Die Seite ist nach Udo Bölts benannt, der Jan Ullrich bei dessen Toursieg mit den Worten ‘Quäl dich, du Sau’ an einem schlechten Tag motiviert hat“, erklärt Schulz.

Sein Topfavorit bei der diesjährigen Tour de France musste schon vor dem Start absagen. „Ich hätte auf Tom Dumoulin gesetzt, jetzt glaube ich, dass Egan Bernal gewinnt. Ich freue mich, dass wir mit Emanuel Buchmann auch wieder einen deutschen Fahrer haben, der unter die besten Zehn kommen kann.“

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