Herbstwaldlauf

Belgier kippt die Drei-Stunden-Marke

Beste Stimmung im Start/Ziel – die sportlichen Topleistungen kamen dann dazu.

Foto: Heinrich Jung

Beste Stimmung im Start/Ziel – die sportlichen Topleistungen kamen dann dazu. Foto: Heinrich Jung

Wouter Decock wiederholt den Sieg von 2015. Sein Ziel erreicht der Belgier, der Streckenrekord fällt aber nicht.

Aufgeregte Blicke auf die Uhr, als Wouter Decock erstmals wieder im Start-Ziel-Beriech auftaucht. Genau eineinhalb Stunden sind da herum, haarscharf liegt der Belgier auf Kurs in seinem Vorhaben, die Drei-Stunden-Marke zu knacken.

Exakt zwei Stunden später sind die Blicke die gleichen und fast auch die Rundenzeit.1:29:24 und 1:29:41 Stunden hat Decock am Ende in der Ergebnisspalte liegen und sorgt für Applaus unter den Zuschauern, die bei seinem Zieleinlauf mitfieberten. „Es war schon sehr spannend“, sagte auch Jörg Schlegel von Adler-Langlauf, „auch die Streckenposten haben mehrfach angerufen, ob er schon im Ziel ist.“ Schlegel muss die Nachfrager immer wieder vertrösten – aber eine Minute vor der Marke ist er perfekt, der zweite Lauf unter drei Stunden in der Geschichte des Herbstwaldlaufs.

Streckenrekord bleibt bestehen

Schlegel: „Wouter gehört zur europäischen Spitze, kann das immer wieder laufen. Wären die Streckenbedingungen nicht so schwierig gewesen, hätte er wohl auch den Streckenrekord angreifen können.“

Den behält so Peter Seiffert mit seinen 2:57 aus 2010, Decocks Siegerzeiten von 2017 und 2015 stehen in der Liste direkt dahinter. Es war der krönende Abschluss der Veranstaltung. Schlegel: „Ein Läufer hat sich im Wald verletzt, sonst waren alle glücklich. Malteser, Polizei, Helfer – und wir auch.“

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