Frauenhandball

Adler befinden sich im Aufstiegsrennen in Lauerposition

Christina Politis (r.) und die Frauen von Adler 07 wollen den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga schaffen.

Foto: Frank Oppitz

Christina Politis (r.) und die Frauen von Adler 07 wollen den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga schaffen. Foto: Frank Oppitz

Das Team von Frank Meese peilt den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga an. Der SC Bottrop dagegen braucht im Abstiegskampf dringend Punkte.

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Kaum war die Frauenmannschaft der DJK Adler 07 Bottrop vor einem knappen halben Jahr in die Bezirksliga abgestiegen, da formulierte Adler-Coach Frank Meese bereits das Ziel für die aktuelle Saison. „Wir wollen wieder rauf in die Landesliga“, äußerte sich Meese gemeinsam mit Co-Trainerin Anne Kruse durchweg selbstbewusst. Immerhin habe seine Mannschaft auch in der vergangenen Spielzeit unzählige Male bewiesen, dass sie in die Landesliga gehöre. „Wir haben eine junge und gute Truppe, die Chemie im Team stimmt.“

Perfekter Saisonstart lässt hoffen

In der Tat vermittelten die Bottroperinnen – nicht erst ab dem ersten Spieltag – einen rundum positiven Eindruck. Der Kader konnte gehalten und punktuell sogar weiter verstärkt werden. „Wir sind qualitativ, aber auch in der Breite gut aufgestellt“, so Meese. Entsprechend selbstbewusst starteten die Adler und eilten zunächst von Sieg zu Sieg: Nach sieben Spieltagen thronten die 07er gänzlich verlustpunktfrei an der Tabellenspitze. Jedoch erlaubten sich die Bottroperinnen vor der Winterpause einen unerwarteten Wackler, nach zwei Pleiten in Folge gegen Biefang und Hamborn rutschte das Meese-Team bis auf Rang vier ab und gefährdete somit das auserkorene Ziel. „Aber auch in diesen Spielen wussten wir, dass wir es selbst in der Hand hatten und auch jetzt weiterhin haben. Es ist noch nichts gravierendes passiert“, wirft Meese einen Blick auf die tabellarische Situation.

Zunächst steht das Derby an

Diese sieht die Adler in der Tat in direkter Schlagdistanz zum ersten Tabellenplatz: Mit 16 Punkten lauern die Bottroperinnen als Tabellendritter hinter Spitzenreiter TB Oberhausen (18) und Biefang (16). Das Hinrunden-Restprogramm wirkt interessant, aber machbar: Erst steht das Derby mit dem SCB an, dann spielen die 07er gegen die TBO-Reserve. Anschließend geht es in die Rückrunde und sogleich in die heiße Phase des Rennens um den Aufstieg.

SC Bottrop: Schlusslicht ist zuversichtlich

Zwar belegt die Frauentruppe des SC Bottrop nach zehn Spieltagen mit drei Punkten auf der Habenseite lediglich den letzten Platz, doch befeuerten die Bottroperinnen in der bisherigen Saison oft genug die Flamme der Hoffnung, am Ende der Saison die Klasse zu halten.

Unter Dirk Gottemeier, der die Mannschaft seit dem vergangenen Sommer betreut und die Nachfolge von Rudi Grögler antrat, hat sich der SCB spielerisch entwickelt. „Wir machen immer wieder gute Partien und zeigen ordentliche Leistungen“, so Gottemeier. Letztlich hat ein ums andere Mal die eigene Chancenverwertung den Ausschlag gegeben, dass der SC erst drei Punkte sammeln konnte. „Wir wissen, dass wir konkurrenzfähig sind und mit jedem Gegner mithalten können.“ Dies haben die Bottroperinnen bereits unter Beweis gestellt: Dem Tabellenzweiten aus Biefang unterlagen sie nur knapp mit 18:20, auch in weiteren Spielen hatte der SC einen Punktgewinn dicht vor Augen.

„Wir müssen vor dem Tor abgezockter werden, dann holen wir die Punkte die wir brauchen“, zeigt sich der SC-Coach zuversichtlich. Im Tabellenkeller geht es eng zu, vier Teams weisen je drei Punkte vor. Die Bottroperinnen sind insbesondere auf gute Ergebnisse in den direkten Duellen angewiesen – dann stehen die Chancen auf den Ligaverbleib gut.

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