Fußball Westfalenliga

Wiemelhausen will Derby-Sieg gegen Wanne vergolden

Mit 4:0 gewann Wiemelhausen mit Nikolas Friedberg (weißes Trikot) überraschend gegen Wanne-Eickel.

Mit 4:0 gewann Wiemelhausen mit Nikolas Friedberg (weißes Trikot) überraschend gegen Wanne-Eickel.

Foto: Uwe Möller / FUNKE Foto Services

Bochum.  Nach dem 4:0 gegen Wanne-Eickel will Concordia Wiemelhausen nun auswärts den Bann brechen. Der Westfalenligist spielt beim SV Sodingen.

Die Concordia hat sich in den vergangenen beiden Partien im Pokal und in der Liga den Frust von der Seele geschossen, gegen Bommern 6:2 und gegen Wanne-Eickel 4:0 gewonnen. Am Sonntag (15 Uhr) beim SV Sodingen wollen die Wiemelhauser den nächsten Schritt gehen, um den schlechten Saisonstart vergessen zu machen.

„Wir wollen die Punkte vom Heimsieg gegen Wanne-Eickel vergolden und auswärts nachlegen, da haben wir in der Liga bis jetzt noch nicht viel zeigen können“, sagt Trainer Jürgen Heipertz. In den bisherigen drei Spielen in der Fremde hat die Concordia drei Niederlagen eingesteckt. Durch den zweiten Heimsieg hat sich Wiemelhausen immerhin auf Platz elf vorgearbeitet.

Sodingen hat noch kein Spiel gewonnen in dieser Saison

Der kommende Gegner steht da wesentlich schlechter da. Der SV Sodingen ist mit zwei Zählern Vorletzter. Zuletzt setzte es für den Aufsteiger zwei knappe Niederlagen in Folge, auch im Westfalenpokal zog Sodingen gegen Landesligist Spvg Hagen 11 den Kürzeren. „Wir wollen uns von der Tabelle nicht blenden lassen. Wir haben keinen Grund, irgendeinen Gegner zu unterschätzen. Wir haben gesehen, dass wir gegen jeden verlieren, aber mit der richtigen Einstellung auch gegen jedes Team der Liga gewinnen können“, sagt Heipertz: „Es wird auch diesmal darauf ankommen, dass wir die Grundtugenden wie Aggressivität und Laufstärke in die Waagschale werfen.“

Strohmann ist gesperrt, Hupka und Yeboah sind Optionen

Am Sonntag hat der Trainer fast die volle Auswahl, lediglich der Rot-gesperrte Kai Strohmann fehlt. Dafür stehen mit Cedrick Hupka und David Yeboah zwei Alternativen für die Offensive wieder zur Verfügung. Und auch im Pokal, wo teilweise die zweite Reihe ran durfte, konnten sich einige Spieler empfehlen. „Der Konkurrenzkampf ist momentan groß, das kann uns nur helfen“, so Heipertz.

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