Westfalenliga

Wiemelhausen will den Auswärtsfluch in Lünen beenden

Im Hinspiel trennten sich Wiemelhausen (am Ball: Iliass Adinda Ougba) und der Lüner SV mit 1:1. Foto:Olaf Ziegler/Funke Foto Services GmbH

Im Hinspiel trennten sich Wiemelhausen (am Ball: Iliass Adinda Ougba) und der Lüner SV mit 1:1. Foto:Olaf Ziegler/Funke Foto Services GmbH

Auswärts hat Wiemelhausen mit dem Lüner SV noch eine Rechnung hoffen. Westfalenliga-Konkurrent Hordel hat ganz andere Sorgen.

Woche für Woche mühen sich die Hordeler ab und bringen größtenteils gute Leistungen, der Ertrag aber ist in diesem Jahr viel zu gering. Vier Remis und vier Niederlagen stehen zu Buche. Am Sonntag soll endlich der erste Sieg dazukommen, wenn der Kirchhörder SC an der Hordeler Heide zu Gast ist (15 Uhr). „Jede Serie muss irgendwann einmal reißen“, hofft Manager Jörg Versen.

Im Hinspiel gewann die DJK 4:1. Doch seitdem ist den Hordelern die Genauigkeit abhanden gekommen, vor dem Tor versagen regelmäßig die Nerven. Dazu kommen immer wieder Patzer in der Defensive. „Als Mannschaft bist du dann auch irgendwann verunsichert“, meint Versen. Das beste Rezept dagegen wäre wohl ein Sieg.

Noch ist ein Abstiegsplatz weit entfernt

Immerhin hält sich die Zajas-Elf von den Abstiegsplätzen fern, hat zwölf Zähler Abstand. Der KSC hingegen ist Vorletzter. Doch eines haben die Dortmunder den Bochumern voraus: Am vergangenen Spieltag holten sie gegen Lennestadt bereits den zweiten Sieg des Jahres. „Jetzt sind wir langsam mal mit dem Siegen dran“, so Versen.

Wiemelhausen setzt in Lünen auf Sieg

Wiemelhausen reitet auf der Erfolgswelle und will am Sonntag den Auswärtsfluch gegen den Lüner SV besiegen (15 Uhr). „Aus Lünen sind wir regelmäßig mit Niederlagen zurückgekehrt, diesmal wollen wir etwas Zählbares mitnehmen. Wir sind gut drauf“, sagt Trainer Jürgen Heipertz.

Sieben Pflichtspiel-Siege in Serie

Die Concordia hat die letzten vier Spiele gewonnen, war zudem dreimal im Pokal erfolgreich. Mit diesem Schwung soll der Sieg in Lünen gelingen, wo es in der vergangenen Saison ein deftiges 1:6 setzte. Der LSV, der auf Platz zehn jenseits von Gut und Böse steht, hat auch in dieser Saison eine starke Offensive, die zuletzt gegen Sinsen (4:1) und Wanne-Eickel aufdrehte (3:2).

Lob für Talent Louis Haarmann

„Für uns wird es wichtig, hinten gut zu stehen“, mahnt Heipertz. „Wir können selbstbewusst aufspielen.“ Durch ihre Erfolgsserie könnten die Wiemelhauser noch unter die ersten Fünf kommen, der Rückstand beträgt nur drei Punkte.

Personell muss der Trainer umstellen: Kai Strohmann, Gianluca Silberbach und Felix Stahmer fallen aus. Gute Einsatzchancen hat der ehemalige U19-Spieler Louis Haarmann, der im Pokal gegen Hordel durchspielen durfte und seine gute Leistung mit einem Treffer krönte. „Er hat das hervorragend gemacht“, lobt Heipertz.

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