Wiemelhausen spielt in der Aufstiegs-Relegation

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CSV SF Linden -
Conc. Wiemelhausen 0:2 (0:1)

CSV SF Linden: Klur - Büdecker, Pemöller, Lopez, Bauer (65. General) - Pflanz, Karpec, Martinez - Brzezinski - Mohedano (37. Kapfer), Adinda-Ougba.

Concordia Wiemelhausen: Klüppel - Schmidt (68. Kerstiens), Falatik, Kaiser, Leone - Freitag, Wartala, Schreier (80. Alzoughbi) - Vogel (62. Drzymalla), Groß, Pesch.

Tore: 0:1 M. Schreier (33., 11m), 0:2 Pesch (73.).

Mit dem Sieg beim direkten Konkurrenten CSV SF Linden ist Concordia Wiemelhausen die Vize-Meisterschaft und damit die Teilnahme an der Aufstiegs-Relegation zur Westfalenliga nicht mehr zu nehmen. „Wir haben als Aufsteiger über die gesamte Saison gesehen eine Bomben-Leistung gezeigt“, freute sich Wiemelhausens Trainer Jürgen Heipertz nach dem Schlusspfiff. Mit dem Auftritt seiner Mannschaft am Sonntag in Linden war der Coach dagegen nicht zufrieden: „Wir haben spielerisch viel liegen gelassen. Allerdings hat die Mannschaft über 90 Minuten toll gekämpft.“

Linden stellte zum vermeintlichen Spitzenspiel nur eine Rumpfmannschaft. Auf der Bank saß aufgrund von eklatanten Personalproblemen mit Jonas Kapfer lediglich ein Ersatztorhüter, der nach 40 Minuten den verletzten Angreifer Vicente Mohedano im Feld ersetzen musste. Vor der Einwechslung spielte der CSV rund eine Viertelstunde in Unterzahl. Genau wie in der zweiten Halbzeit, als Robin Bauer verletzungsbedingt das Feld verließ und sich A-Junior Nico General erst noch umziehen musste. „Unter den Bedingungen, die wir am Sonntag vorgefunden haben, waren wir sicherlich nicht die schlechtere Mannschaft“, so Co-Trainer Thorsten Sievert und fügte hinzu: „Wir konnten erhobenen Hauptes den Platz verlassen.“

Nach Foul von Florian Pemöller an Michael Pesch entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter für Wiemelhausen, den Maximilian Schreier einmal mehr sicher verwandelte. Für die Entscheidung sorgte dann Michael Pesch, der eine schöne Vorarbeit von Patrick Drzymalla nach 73 Minuten mit dem linken Fuß genau in den Torwinkel drosch.

„Für uns beginnt nun die edle Vorbereitungsphase auf die Relegation“, kündigte Heipertz an, in den kommenden Begegnungen den ein oder anderem Spieler die dringend notwendige Möglichkeit zur Regeneration vor den Aufstiegsspielen zu verschaffen.

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