Westfalenliga

Wiemelhausen: Böses Blut vor dem Spiel gegen Erkenschwick

Xhino Kadiu in Aktion. In Erkenschwick war der Stürmer beleidigt und bespuckt worden- vom heutigen Cheftrainer der SpVgg.Foto:Bastian Haumann/FUNKE Foto Services

Xhino Kadiu in Aktion. In Erkenschwick war der Stürmer beleidigt und bespuckt worden- vom heutigen Cheftrainer der SpVgg.Foto:Bastian Haumann/FUNKE Foto Services

Bespuckt und beleidigt wurden sie: Concordia Wiemelhausen hat keine guten Erinnerungen an die SpVgg Erkenschwick. Jetzt steigt das Rückspiel.

Schon bevor es am Sonntag um 15 Uhr zwischen Concordia Wiemelhausen und Erkenschwick auf dem Kunstrasen an der Glücksburger Straße losgeht, kochen die Emotionen hoch. Das Hinspiel hatten die Bochumer mit 2:0 gewonnen, trotzdem sind die Erinnerungen schlechter Natur. Denn nach dem Spiel wurde Stürmer Xhino Kadiu laut Aussagen der Wiemelhauser beleidigt und bespuckt vom damaligen spielenden Co-Trainer Ahmet Inal. Der ist mittlerweile zum Trainer aufgestiegen.

Da fällt es sogar Jürgen Heipertz schwer, sich zurückzuhalten: „Wir haben das nicht vergessen. Ich habe für viele Fehler Verständnis, aber bei solchen Respektlosigkeiten hört bei mir der Spaß auf. So etwas gehört sich nicht“, sagt Concordias Trainer: „Wir wollen uns natürlich auf sportliche Weise revanchieren. Wir müssen einen kühlen Kopf bewahren und aufpassen, dass wir nicht überdrehen.“

Sportlich läuft es zurzeit nicht nach Maß

Sportlich lief es für die Wiemelhauser zuletzt nicht nach Maß. In der Liga warten sie seit fünf Spielen auf einen Sieg, im Kreispokalfinale setzte es eine Niederlage gegen Bezirksligist Altenbochum. Immerhin ließ die Concordia am vergangenen Sonntag beim 2:4 gegen Finnentrop einen zarten Aufwärtstrend erkennen. „Da haben wir uns nicht schlecht verkauft. Aber klar ist auch, dass wir hinten sicherer stehen müssen“, so Heipertz.

Durch die Schwächephase hat Wiemelhausen einige Plätze in der Tabelle eingebüßt, steht nun auf Rang sieben. Dahinter drängelt sich die Konkurrenz, Neheim auf Platz zehn ist nur zwei Zähler entfernt. Der einstellige Tabellenplatz gerät in Gefahr. „Es müssen dringend wieder Punkte her, wir wollen unser Saisonziel mit aller Macht erreichen. Dafür müssen am Sonntag alle Mann giftig und gallig auftreten“, fordert Heipertz, der bis auf den Gelb-gesperrten Gianluca Silberbach alle Spieler zur Verfügung hat.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben