Basketball

Wieder ein heißes Derby für die VfL Sparkassen-Stars

Mit Bochum stieg der damals 18-jährige Niklas Geske (Mitte) auf, nach 100 Erstliga-Spielen ist er nun für Schwelm am Ball. Foto:Haenisch / archiv

Mit Bochum stieg der damals 18-jährige Niklas Geske (Mitte) auf, nach 100 Erstliga-Spielen ist er nun für Schwelm am Ball. Foto:Haenisch / archiv

Grumme.   Wieder steigt ein Spitzenspiel für die Basketballer aus Bochum. Die VfL Sparkassen-Stars empfangen Schwelm. Und treffen einen alten Bekannten.

Am dritten Wochenende hintereinander haben die VfL Sparkassen-Stars auch diesmal wieder ein Spitzenspiel. Auf den Heimsieg gegen Primus Iserlohn folgte eine Niederlage beim Tabellenzweiten in Wedel. An diesem Samstag kommt um 19 Uhr mit den Schwelmer Baskets der Drittplatzierte in die Rundsporthalle, und gegen diesen wollen die Bochumer wieder gewinnen und sich damit zudem vom vierten auf den dritten Tabellenplatz verbessern.

„Natürlich wollen wir gewinnen“, bestätigt Petar Topalski. Der Co-Trainer der Sparkassen-Stars weiß allerdings, dass dazu erneut „100-prozentiger Einsatz und eine Top-Leistung“ notwendig sein werden, denn „Schwelm ist sehr stark. Sie haben ihre letzten fünf Spiele durchweg gewonnen. Sie haben eine sehr abgezockte Mannschaft und treffen hochprozentig von außen.“

Niklas Geske kehrt zurück

Zu den „Hochprozentigen“ bei den Gästen zählt ein alter Bekannter: Niklas Geske. Vor sechs Jahren gehörte der damals 18-Jährige zum Bochumer Aufstiegsteam. Während die „Stars“ seitdem in der 2. Bundesliga auf Korbjagd gehen, führte Geskes Weg sogar ins Oberhaus. In der BBL spielte er für Phoenix Hagen, Rasta Vechta und in der vergangenen Saison für Ludwigsburg.

Für Geske begann mit dem Bochumer Aufstieg gleichzeitig auch der eigene. Aus beruflichen Gründen hat er nach weit über 100 Erstligaeinsätzen inzwischen der BBL den Rücken gekehrt und sich den Schwelmern angeschlossen. Die profitieren immens von seiner Klasse. Der heute 24-Jährige überzeugt als Aufbau sowie als brandgefährlicher Distanzschütze. 44 Prozent seiner Dreierversuche fanden in dieser Saison ihr Ziel. „Niklas Geske ist einer der besten Spieler in der ProB“, macht Topalski deutlich, was am Samstag auf Montrael Scott und Co. zukommt.

Ähnliche Voraussetzungen wie gegen Iserlohn

Für Topalski sind die Voraussetzungen fast ähnlich wie beim Match gegen Iserlohn. Erneut ein Derby, erneut ein starker Kontrahent und erneut eine volle Rundsporthalle mit vierstelliger Kulisse. „Schwelm bringt meistens sogar noch mehr Fans als Iserlohn mit“, sagt der Co-Trainer und freut sich, „denn das würde den Derby-Charakter noch zusätzlich verstärken“.

Können die Sparkassen-Stars ihre gegen den Tabellenführer abgerufene Leistung wiederholen, haben sie auch realistische Chancen, erneut zu bestehen.

Die Aufgabe ist ähnlich anspruchsvoll, wie Petar Topalski aufzeigt: „Wir dürfen Schwelm nicht so spielen lassen, wie sie es wollen. Wir müssen versuchen, dass wir unser Spiel durchbringen. Gleichzeitig müssen wir uns in der Defensive anders aufstellen als in Wedel und es besser machen.“

Meesmann und Buljevic fehlen

Zwei Spieler stehen den Sparkassen-Stars gegen Schwelm nicht zur Verfügung.

Niklas Meesmann knickte erneut um und fällt aufgrund seiner Knöchelverletzung weiter aus. Marco Buljevic leidet unter einer Infektion am Auge. „Damit haben wir denselben Kader wie in der Vorwoche in Wedel“, sagt Co-Trainer Petar Topalski.

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