Bezirksliga

Wessen Erfolgsserie wird reißen?

Treffen vermutlich wieder aufeinander: Khanfory Sylla vom FC Altenbochum (links) und Niclas Roggenbuck vom TuS Kaltehardt.

Treffen vermutlich wieder aufeinander: Khanfory Sylla vom FC Altenbochum (links) und Niclas Roggenbuck vom TuS Kaltehardt.

Foto: Dietmar Wäsche

SW Wattenscheid 08 und der SC Weitmar 45 haben seit Wochen nicht mehr verloren. Gründonnerstag stehen sie sich gegenüber.

DJK Adler Riemke (13./30) - SV Wanne 11 (1./55). „Unsere bisherigen Bezirksliga-Spiele gegen Wanne haben wir alle sehr deutlich verloren. Wir sollten uns am Donnerstag auf jeden Fall besser präsentieren“, erklärt Adler-Coach Roger Dorny, dessen Team im Hinspiel eine empfindliche Schlappe einstecken musste und mit 0:7 gegen den Spitzenreiter unterging. Verzichten muss Dorny auf Can Mahmuti (privat verhindert), Yannick Fastabend und Philipp Theobald (beide angeschlagen). Marcel Golisch und Jan-Philipp Schlauß sind hingegen wieder einsatzbereit. SF Wanne (10./35) - CSV SF Bochum-Linden (7./36). „Leider haben wir zuletzt etwas die Zielstrebigkeit und Konzentration vermissen lassen. Wir müssen wieder an unsere Auswärtsleistungen anknüpfen“, erklärt CSV-Teammanager Tim Albers, dessen Team sich am vergangenen Sonntag zu Hause mit 1:3 gegen TuS Hattingen geschlagen geben musste. Personell stehen die Vorzeichen vor dem Duell mit dem Verfolger Wanne allerdings sehr gut: CSV-Coach Stefan Grummel kann nahezu aus dem Vollen schöpfen.
FC Altenbochum (2./52) - TuS Kaltehardt (11./33). „Gegen Kaltehardt haben wir uns in den bisherigen Aufeinandertreffen immer sehr schwer getan. Die kämpfen um jeden Punkt. Unsere ansteigende Form stimmt mich aber dennoch positiv“, sagt Altenbochums Trainer Frank Rinklake. Positiv für die Gastgeber: Sven Scheffler und Khanfory Sylla, die beide zuletzt noch geschont wurden, sind am heutigen Donnerstag wieder eine Optionen für die Startformation des Tabellenzweiten.

„Ich erwarte nicht viel. Gegen Altenbochum können wir nur überraschen“, meint Kaltehardts Trainer Carsten Droll und gibt damit auch eine Einschätzung ab zum Leistungsvermögen des Gegners. Hinter den Einsätzen von Orhan Haarmann und Andre Wilde (beide angeschlagen) steht noch ein Fragezeichen.


SV Phönix Bochum (4./45) - TuS Heven (5./44). Im Hinspiel musste sich Phönix noch ziemlich deutlich (0:3) gegen die Wittener geschlagen geben. „Folglich haben wir auf jeden Fall noch etwas Wiedergutzumachen“, meint Phönix-Coach Marcus Himmerich, der den TuS nicht vorbeiziehen lassen möchte. Zwar ist Sebastian Späthe wieder einsatzbereit, Johannes Debski und Tilo Hauser sind jedoch angeschlagen.


Sollte mit seinem Team im Abstiegskampf langsam anfangen zu punkten: Sergio Allievi, Trainer von SW Eppendorf. Foto: Svenja Hanusch SW Wattenscheid 08 (8./36) - SC Weitmar 45 (3./52). Für die Wattenscheider verliefen die vergangenen Wochen äußerst erfolgreich: Insgesamt fünf Spiele in Folge konnten die Gastgeber den Platz als Sieger verlassen. „Weitmar war bisher das einzige Team, das uns wirklich deutlich überlegen war. Das ist eine sehr starke Truppe“, erklärt Wattenscheids Trainer Christian Möller, dessen Team sich im Hinspiel mit 1:3 den 45ern geschlagen geben musste. Dominik Raposinho, David Schroven und Cem Cece fallen aus.

Auch die Gäste können eine starke Bilanz in den vergangenen Wochen vorweisen: Seit vier Spielen in Folge ist das Team von SC-Coach Axel Sundermann ungeschlagen, zuletzt überzeugte Weitmar mit dem 3:1 über Adler Riemke.


TuS Harpen (9./36) - SW Eppendorf (15./24). „Natürlich wollen wir mit einem Sieg jetzt endlich den Klassenerhalt festzurren. Mit 39 Punkten sollten wir durch sein. Um gegen Eppendorf zu bestehen, müssen wir aber unsere Torchancen besser nutzen“, erklärt Harpens Trainer Ingo Bredenbröcker. Verzichten muss er auf Patrick Hampel und Maurice Kirchhoff.

„Natürlich tat die vergangene Niederlage richtig weh. Wir haben aber noch sieben Spiele vor der Brust. Noch ist alles drin“, erklärt SWE-Trainer Sergio Allievi, dessen Team inzwischen sechs Zähler von den Nichtabstiegplätzen trennen. Personell hat sich die Lage für die Schwarz-Weißen wieder etwas entspannt: Gerome Büscher und David Jaspert sind wieder fit und komplettieren den Kader.

TuS Hattingen (12./32) - SV Höntrop (17./13). Den Bezirksliga-Aufsteigern aus Höntrop steht aller Voraussicht nach schon bald wieder ein Abstieg bevor: Bei aktuell 17 Zählern Rückstand auf das rettende Ufer verbleiben dem SVH nun nur noch sechs Spiele in der aktuellen Saison.

„Wir wollen uns vernünftig aus der Liga verabschieden“, erklärt SVH-Trainer Martin Baß. Dominik Hauschild, Rico Dittert und Nils Thölen fallen aus.

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