Fußballkreis

Vorsitzender des Fußballkreises hofft auf faire Titelkämpfe

Hallenstadtmeister 2019: Concordia Wiemelhausen.

Hallenstadtmeister 2019: Concordia Wiemelhausen.

Foto: Sebastian Sternemann / FUNKE Foto Services

Bochum.  Für Hans Dieter Leiendecker ist klar, wo er an den nächsten Wochenenden ist. Der Vorsitzende des Fußballkreises schaut sich Hallen-Titelkämpfe an.

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Als Vorsitzender eines Fußballkreises muss man schon fast qua Amt Spaß am Fußball haben. Bei Hans Dieter Leiendecker ist er in jedem Fall gegeben. Der Vorsitzende des Fußballkreises Bochum wird an den nächsten Wochenenden im Januar versuchen, sich so viele Hallen-Stadtmeisterschaften anzusehen, wie es für ihn möglich ist. Er geht das Jahr „sehr optimistisch an“. Die Stadtmeisterschaften seien gut geplant.

Er könne nicht in jeder Halle sein, schiebt er allerdings entschuldigend vorweg. In Witten und Hattingen startet am kommenden Wochenende die Reihe von Hallen-Meisterschaften des Fußballkreises. „Da bin ich auf jeden Fall vor Ort“, sagt Leiendecker. In Bochum finden am Wochenende 11. und 12. Januar die zahlreichen Vorrundenturniere statt.

Ausrichter sind die DJK Arminia Bochum (Mitte Rundsporthalle), BV Westfalia Bochum (Mitte Böll-Halle), Vorwärts Kornharpen (Nord), ESV Langendreer-West (Ost), TuS Querenburg (Süd), Amacspor Dahlhausen (Südwest) und DJK Wattenscheid (West). Die Endrunde steigt vom 17. bis 19. Januar in der Rundsporthalle Ausrichter ist dann der TuS Harpen.

Sperren gelten auch für die reguläre Saison

An den drei Tagen wird Leiendecker dann jeweils da sein. „Das gehört zur Aufgabe eines Kreisvorsitzenden“, sagt er. „Da sind dann auch Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, Gabi Schäfer als Vorsitzende des Stadtsportbundes und Vertreter des Sportamtes da.“ Da muss Leiendecker dann seine Kontakte pflegen. Am Rande der Titelkämpfe bietet sich immer auch die Gelegenheit zum Austausch.

Spaß am Hallenfußball aber hat er in der Tat. „Hallenfußball ist eine gute Sache“, sagt er. „Zumindest, wenn sich alle an die Regeln halten.“ Das indes kann er nur hoffen. „Die Spieler und Vereine aber sollten inzwischen wissen, dass Sperren, die Spieler in der Halle bekommen, auch für die reguläre Saison draußen gelten. Wenn ein Spieler also in der Halle die Rote Karte bekommt, ist er für den Rest des Turnieres gesperrt und weitere zwei Wochen in der regulären Saison.“

Treffen mit dem Verband

Das Thema Gewalt und Fußball hat Leiendecker im vergangenem Jahr häufiger beschäftigt als ihm lieb war. „Wir sind an dem Thema dran. Ende des des Monats haben wir ein weiteres Treffen mit dem Verband. Gut ist, dass der DFB jetzt auch reagiert hat und darüber nachgedacht wird, dass, wenn Spieler gewalttätig werden, auch die Mannschaften und Vereine bestraft werden. Vielleicht helfen in diesem Fall ja Punktabzüge. Wir sind ja schon länger im Dialog mit den Vereinen. Aber manche sind unbelehrbare. Sie nehmen dann Spieler, von denen sie wissen, dass sie aus einer langen Sperre kommen.“

Dass die Hallen-Stadtmeisterschaften in Bochum an sportlichem Wert verloren hat, weil die U23 des VfL Bochum schon länger und nun auch die SG Wattenscheid 09 nun endgültig nicht mehr mit dabei sind, bedauert er. „Das VfL-Team hat ja regelmäßig das Turnier dominiert.“ Die beiden Westfalenligisten Concordia Wiemelhausen und DJK TuS Hordel sind daher für ihn in Bochum die Turnierfavoriten. „Hordel spielt ja auch in der normalen Saison eine gute Rolle. Bei Wiemelhausen kann ich mir allerdings vorstellen, dass Trainer Jürgen Heipertz etwas vorsichtiger ist. Er will sicher nicht noch weitere verletzte Spieler haben.“

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