Frauenfußball

VfL trennt sich von Büsser - Lorent springt ein

Springt für ein paar Tage ein: Co-Trainerin Kelly Lorent.

Springt für ein paar Tage ein: Co-Trainerin Kelly Lorent.

Foto: Olaf Ziegler

Die Regionalliga-Frauen des VfL Bochum haben die Konsequenzen aus dem enttäuschenden Saisonverlauf gezogen und sich von Trainer Büsser getrennt.

Die Frauenabteilung des VfL Bochum hat die Konsequenzen aus dem enttäuschenden Saisonverlauf gezogen und sich von Regionalliga-Trainer Maik Büsser getrennt. Co-Trainerin Kelly Lorent wird einstweilen Büssers Aufgaben übernehmen.

Vor dem Beginn der Saison hatten die Bochumerinnen ihr Ziel formuliert, nach dem zweiten Platz in der vergangenen Spielzeit diesmal ganz oben mitmischen zu wollen. Auch den Gewinn des Westfalenpokals hatte man sich auf die Fahnen geschrieben, um danach wieder im DFB-Pokal starten zu dürfen.

Doch hinter diesen Erwartungen blieben die Bochumerinnen weit zurück. Auf Platz neun mit lediglich 13 Punkten müssen die Blau-Weißen den Blick sogar nach unten richten. Nach der 1:6-Niederlage in Bielefeld, die sogar noch höher hätte ausfallen können, und der 0:1-Heimniederlage gegen Bökendorf am letzten Wochenende, sahen sich die Frauen- und Mädchenkoordinatoren vom VfL, Willi Wernick und Regina Müller, gezwungen sich von ihrem Cheftrainer zu trennen.

Vergangene Saison Vizemeister

„Maik Büsser hat in der vergangenen Saison mit der Mannschaft eine tolle Aufholjagd gestartet und wurde am Ende Vizemeister. Darüber hinaus hat er sehr engagierte Arbeit geleistet. Deshalb ist uns die Entscheidung auch nicht leicht gefallen“, sagte Wernick.

Aus ihrer derzeitigen Situation wollen die Verantwortlichen natürlich so schnell wie möglich herausfinden und suchen daher nach einer externen Lösung für die Trainerposition. Bis dahin wird Kelly Lorent übernehmen. „Wir befinden uns bereits in Gesprächen mit Kandidaten und gehen auch von einer schnellen Lösung aus. Vielleicht auch schon bis zum Spiel am Samstag“, referierte Wernick am Donnerstag den aktuellen Stand der Dinge.

Dass am Samstag keine leichte Aufgabe auf die Mannschaft wartet, darf man unterstellen. Um 15 Uhr gastieren die VfL-Frauen beim Tabellenvierten 1. FC Köln II. „Wir müssen die richtige Reaktion zeigen. Das ist nicht unbedingt ein Sieg, dafür erwarten wir aber eine starke kämpferische Leistung der Mannschaft, also großes Engagement“, so Wernick, der hofft, dass der Regionalligist in den verbleibenden Partien bis Weihnachten den Hebel umlegen und die Misere hinter sich lassen kann.

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