Volleyball

VfL Telstar muss zurück in die Oberliga

Sinnbild für die sportliche Situation: Telstar-Akteur David Kampa während des Spiels gegen Hürth vor ein paar Wochen.

Sinnbild für die sportliche Situation: Telstar-Akteur David Kampa während des Spiels gegen Hürth vor ein paar Wochen.

Foto: Dietmar Wäsche

Nach nur einem Jahr muss das Männer-Team des VfL Telstar Bochum die Regionalliga wieder verlassen.

RegionalligaVV Humann Essen II – Telstar Bochum 3:0. Durch den überraschenden Dreisatz-Erfolg des Drittletzten Menden-Much gegen den Spitzenreiter aus Köln am Vortag war der Abstieg der Telstar-Männer schon vor deren Partie in Essen besiegelt.

Dementsprechend enttäuscht war Spielertrainer Lukas Kastien. „Wir hatten gehofft, dass wir noch eine Chance bekommen würden“, so Kastien, der aber auch anmerkte, dass der Abstieg über die volle Spielzeit gesehen verdient sei. Mit der Gewissheit, dass das Spiel gegen die Zweitvertretung des Essener Zweitligisten erst einmal die letzte Regionalliga-Begegnung sein würde, waren die Bochumer fast vollzählig angereist und wollten die Partie noch einmal genießen. Zudem wurde die Aufstellung durchgemischt, und viele Spieler agierten deshalb auf für sie ungewohnten Positionen.

„Es waren einige schöne Ballwechsel und Angriffe dabei“, so der Spieletrainer. „Schade, dass wir dieses Niveau nicht über die ganze Saison halten konnten.“ Trotzdem reichte es für Telstar nicht zu einem Satzgewinn, und die Partie war nach drei Sätzen bereits entschieden, auch wenn die Bochumer phasenweise gut mithielten.

Sätze; 25:18, 25:19, 25:21

Telstar: Wilmes, Schlombs, Murrenhoff, Ochs, L. Kastien, Wolff, Marinov, Rau, Jurgeleit

Frauen-OberligaTelstar Bochum – VoR Paderborn 0:3. Für die Telstar-Frauen gab es im letzten Spiel der Saison eine deutliche Niederlage. Gegen Tabellenführer Paderborn unterlag das Team von Alessandro Manfrin klar in drei Sätzen. Die Bochumerinnen beenden die Saison damit auf dem siebten Platz.

Obwohl Telstar ohne Druck aufspielen konnte, kamen die Gastgeberinnen nie richtig in die Partie. Der Meister aus Paderborn dominierte Bochum von Anfang an. „Wir hatten zwar zwischenzeitlich gute Phasen und konnten den Gästen immer wieder mal die Stirn bieten“, so Spielerin Silke Bockelkamp. „Doch es hat nicht gereicht, um Paderborn auf Dauer gefährlich zu werden.“ Alle drei Sätze gingen deswegen jeweils mit mindestens acht Punkten Vorsprung an den Ligaprimus.

Die abschließende Mannschaftsbesprechung wurde bereits genutzt, um die kommende Spielzeit zu planen. In die möchten die Telstar-Frauen frühzeitig und auch erfolgreicher starten. Erst einmal freuen sich die Spielerinnen aber auf eine kleine Volleyball-Pause bis Mitte Mai.

Sätze: 17:25, 16:25, 14:25

Telstar: Bettendorf, Kähmann, Kröger, Eifler, Knobloch, Demirci, Müller, Heiderhoff, Althaus, Bockelkamp

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