Jugendfußball

VfL-Jugend ist Westfalens Pokalmeister

Erzielte beide Tore für den VfL: Luis Hartwig, hier im Ligaspiel gegen Hennef.

Erzielte beide Tore für den VfL: Luis Hartwig, hier im Ligaspiel gegen Hennef.

Foto: Bastian Haumann

Verl.   Nach der U19 und der U15 hat es auch die U17 geschafft: Die B-Junioren des VfL Bochum sind ins Westfalenpokal-Finale eingezogen.

SC Verl U17 -
VfL Bochum U17 0:2 (0:2)

VfL: Jaworek – Dreesen (77. Ali), Heisterkamp, Kaba, Marpe – Cavar, Hollmann (72. Gedaschke) – Kree (62. Cicekdal), Adamski, Bayaki (66. Kagnassim) – Hartwig

Tore: 0:1/0:2 Hartwig (11./37.)

Der Nachwuchs des VfL Bochum ist in dieser Spielzeit der unangefochtene Pokalmeister in Westfalen. Nach der U19 und der U15 hat es auch Bochums U17 geschafft: Die B-Junioren des VfL sind ins Westfalenpokal-Finale eingezogen. „Wir sind sehr stolz darauf und wollen uns bei den Leuten bedanken, die auf allen Ebenen dazu beigetragen haben“, sagt Trainer David Siebers: „Das ist ein Ergebnis der guten Arbeit, die beim VfL geleistet wird.“

Gegen den Westfalenligisten Verl begannen die Bochumer extrem druckvoll, ließen den Gegner kaum aus der eigenen Hälfte kommen. „Das war genau, wie ich es mir gewünscht hatte. Das war eine perfekte Anfangsphase“, lobt Siebers. Den guten Start krönte Luis Hartwig nach einer Flanke von Paul Dreesen mit einem unhaltbaren Kopfball zum 1:0.

Am Sonntag geht’s in der Liga weiter

Nach dem Rückstand reagierte Verl und versuchte selbst offensiv Akzente zu setzen. Doch die Defensive des VfL stand bombensicher und ließ nichts zu. Stattdessen erspielte sich die Talentwerk-Elf weitere Chancen und erhöhte kurz vor der Halbzeit. Erneut schlug Hartwig zu, diesmal gab Noyan Bayaki die Vorlage vom Flügel.

Im zweiten Durchgang gingen es die Bochumer zunächst etwas ruhiger an, wollten das Ergebnis verwalten. Dadurch kam Verl noch einmal zurück, doch selbst ein Elfmeter fand nicht den Weg ins Tor, sondern endete an der Latte. Mit den Wechseln ab der 62. Minute kam in das Spiel des VfL wieder mehr Schwung. Die Talentwerk-Elf wollte den Deckel endgültig drauf machen, scheiterte aber ebenso am Querbalken, so dass es beim 2:0 blieb.

„Das war eine souveräne und reife Vorstellung der Jungs, mit aller Mentalität, die man für so ein Halbfinale braucht“, findet Siebers, der seinen Schützlingen am Donnerstag einen Tag frei gegeben hat. Viel Zeit zum Durchschnaufen bleibt aber nicht, denn am Sonntag geht es in der U17-Bundesliga mit dem Heimspiel gegen Düsseldorf weiter (11 Uhr, Hiltroper Str.). Die Fortuna hat zwei Punkte Rückstand auf den VfL, der Platz fünf in den verbleibenden drei Partien verteidigen will und auch noch auf Rang vier schielt. „Das Spiel ist eine tolle Möglichkeit, sich zu einem der direkten Konkurrenten um Platz fünf ein Polster aufzubauen“, so Siebers.

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