Frauenfußball

VfL-Frauen verschaffen sich weiter Luft nach unten

VfL Bochums Sofie Stratmann (rot) bescherte ihrer Mannschaft am Sonntag mit ihrem Treffer zum 2:1 einen weiteren wichtigen Sieg.

Foto: Socrates Tassos

VfL Bochums Sofie Stratmann (rot) bescherte ihrer Mannschaft am Sonntag mit ihrem Treffer zum 2:1 einen weiteren wichtigen Sieg.

Reserve des VfL Bochum sichert sich durch das Remis im Derby gegen den SV Höntrop und dem Sieg gegen DJK VfL Billerbeck wichtige Punkte.

Bereits am letzten Donnerstag trafen die beiden Bochumer Westfalenligateams des VfL Bochum II und des SV Höntrop aufeinander. Während Höntrops Frauen das Hinspiel mit 3:0 für sich entschieden, sah es dieses Mal so aus, als würden sich die VfL-Frauen auf der Siegerstraße befinden, als Deborah Diekmann in der 44. Minute den Führungstreffer erzielte und ein Ausgleichstreffer kurz Abpfiff immer noch nicht gefallen war. Doch in der 89. Minute sicherte Angelina Brück dem SVH doch noch einen Punkt.

VfL Bochum II - DJK VfL Billerbeck 2:1 (1:1). Während VfL-Trainer Moritz Ecknig vor allem die ersten 45 Minuten im Spiel gegen Höntrop als die besten der ganzen Saison einschätzte, machte seine Mannschaft am Sonntag gegen Billerbeck einen Rückschritt. „Wir haben zum Teil unclever gespielt und vor allem die Bälle zu schnell und zu einfach verloren“, sagte Ecknig. Dennoch ging sein Team in Führung, auch wenn es kurz darauf den Ausgleich hinnehmen musste. In der zweiten Hälfte zeigte sich der VfL verbessert und investierte mehr, so dass Sofie Stratmann der Siegtreffer gelang.

SV Höntrop - SC Gremmendorf 2:2 (2:1). „Nach der schwachen Leistung gegen den VfL wollten wir uns eigentlich wieder rehabilitieren“, sagte SVH-Trainer Hans Skopek. Daher hielt sein Team von Beginn an das Tempo hoch und ging durch zwei Treffer durch Angelina Brück in Führung. Der Anschlusstreffer war zunächst kein Problem, doch nach 60 Minuten wurde Höntrop zunehmend müder und konnte nicht mehr an die Leistung anknüpfen. Dass in der 93. dann noch der Ausgleich fiel, war besonders bitter. „Wir hätten unsere vielen Chancen einfach besser verwerten müssen“, resümierte Skopek.

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