Fußball - Regionalliga

VfL-Frauen holen gegen Aachen glücklich einen Punkt

Paul Müller, Trainer des Frauenfußball-Regionalligisten VfL Bochum.

Paul Müller, Trainer des Frauenfußball-Regionalligisten VfL Bochum.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Bochum.  Erneut haben die Fußballerinnen des VfL Bochum in der Regionalliga nicht gewonnen. Gegen Aachen gab es ein 1:1, ein glückliches.

Aus einem Sieg wurde auch an diesem Wochenende nichts für die Regionalliga-Fußballerinnen des VfL Bochum. Gegen die Mannschaft von Alemannia Aachen gelang ihnen lediglich ein 1:1 (0:1). „Für uns ist der Punkt aber glücklich“, meinte VfL-Trainer Paul Müller nach dem Aufeinandertreffen und war mit der Leistung seines Teams in der ersten Halbzeit nicht zufrieden.

Die Bochumerinnen wussten vorab bereits, dass die Aachenerinnen mit Svenja Streller über eine sehr starke Spielerin verfügen. „Sie ist Dreh- und Angelpunkt in der Mannschaft, so dass auch alles über sie läuft“, meinte Müller. Darauf hatte er seine VfL-Frauen auch eingestellt. Allerdings haperte es in den ersten 45 Minuten an der Umsetzung der klaren Vorgaben, so dass sich Streller in der 29. Minute gegen die Bochumer Abwehr durchsetzte und ihre Alemannia mit 1:0 in Führung brachte.

Umstellung in der Halbzeit

Für den zweiten Spielabschnitt stellte Paul Müller schließlich um, ließ Jennifer Brinkert fortan in der Innenverteidigung spielen. „Das hat sie wirklich sehr gut gemacht. Jenny hatte Aachens Streller im Griff und hat zusätzlich auch noch offensive Akzente gesetzt“, hob Müller seine Abwehrspielerin hervor. Aber auch generell zeigten sich die Bochumerinnen in den ersten 30 Minuten des zweiten Durchgang verbessert, so dass Sansel Öncü schon kurz nach Wiederanpfiff (47.) den 1:1-Ausgleich erzielte.

„Da waren wir auch die bessere Mannschaft“, befand Müller, der gleichzeitig sehen konnte, dass Aachen mit der verbesserten Spielweise seiner Elf Probleme hatte. Doch für die letzte Viertelstunde stellten die VfL-Frauen das vernünftige Fußballspiel wieder ein, so dass es schließlich noch einmal spannend wurde.

Zwei Mal zeichnete sich auch noch Torhüterin Julia Matuszek aus, die zwei hundertprozentige Chancen der Gäste entschärfte. „Am Ende kann man sich bei Jenny und Julia bedanken, dass wir diesen Punkt mitgenommen haben“, sagte hob Müller. Grundsätzlich sah er aber auch die Mannschaftsleistung im Vergleich zum Spiel gegen Berghofen verbessert. „Aber das war trotzdem nicht das, was ich mir vorstelle.“
VfL: Matuszek – Brinkert, Meißner, Pilzecker (46. Follert), Demirovski – Wilhelm, Angrick, Maiwald, Yatsugi (46. Homann) – Öncü, Kilic (77. Demirönal)
Tore: 0:1 (29.), 1:1 Öncü (47.)

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