Jugendfußball

VfL Bochum: Trainer Butscher feiert gelungenen Einstand

Die U19 des VfL Bochum konnte gegen den SC Paderborn 07 gleich vier Mal jubeln.

Die U19 des VfL Bochum konnte gegen den SC Paderborn 07 gleich vier Mal jubeln.

Foto: Vladimir Wegener / FUNKE Foto Services

Bochum.  Der Trainer der U19 des VfL Bochum gibt dem Spiel gegen den SC Paderborn die Wende. Am Ende siegt die Talentwerk-Elf mit 4:0.

Dem VfL Bochum ist zum Auftakt der U19-Bundesliga mit einem 4:0 (1:0)-Sieg gegen den SC Paderborn ein Start nach Maß gelungen. Am Nachwuchsleistungszentrum an der Hiltroper Straße brauchte die Talentwerk-Elf zwar etwas Zeit, um ins Rollen zu kommen. Nach zwei frühen Wechseln und dem Führungstreffer aber spielten die Bochumer groß auf.

„Das letzte Pflichtspiel ist jetzt knapp sieben Monate her. Daher haben wir uns viel vorgenommen, sind aber zunächst nicht ins Spiel gekommen“, sagt Trainer Heiko Butscher, der mit dem zweiten Durchgang umso zufriedener war: „In der Halbzeit haben wir deutlich angesprochen, worauf es ankommt. Die zweiten 45 Minuten sind dann jetzt der Maßstab. Da war es sehr gut, und daher haben wir den Sieg auch verdient.“

Nach einer halben Stunde nimmt Trainer Butscher zwei Wechsel vor

Zu Beginn hatten die Bochumer mit dem Aufsteiger aus Paderborn Probleme. Die Gäste zeigten sich bissiger und verlagerten das Geschehen in den VfL-Strafraum. Nach rund einer halben Stunde hatte Butscher genug gesehen und nahm in kurzen Abständen zwei Wechsel auf der rechten Seite vor. Erst kam Nico Petritt für Ibrahim Kaba, dann Neuzugang John Kowalksi für Tolga Özdemir. „Ich wusste, dass die frühen Wechsel gut gehen können, die Jungs haben den Charakter des Spiels verändert. Das zeigt, dass auch die, die erst nicht spielen, nah dran und genauso wichtig sind. Das hat gut geklappt“, so Butscher.

Die Bochumer übernahmen daraufhin langsam die Kontrolle und nutzten gleich die erste Chance zum Tor: Ausgerechnet Kowalski besorgte mit einem sehenswerten Volleyschuss das 1:0.

Minewitsch und Hartwig treffen nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel spielte fast nur noch der VfL. Zwei große Chancen ließ die Talentwerk-Elf liegen, dann traf Calvin Minewitsch, der zuvor schon einmal am Pfosten gescheitert war, zum 2:0. Für einen rundum gelungenen Samstag sorgte Luis Hartwig, der seine Stürmerqualitäten bewies und noch zwei Treffer drauflegte.

VfL: Ernst – Kaba (23. Petritt), Boboy, Cavar, Argenziano – Tersteeg, Kree (72. Schultealbert) – Özdemir (33. Kowalski), Adamski, Minewitsch – Hartwig (83. Wasilewski)

Tore: 1:0 Kowalski (37.), 2:0 Minewitsch (62.), 3:0/4:0 Hartwig (75./83.)

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