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VfL Bochum: Tolga Özdemir erhält Werner-Altegoer-Medaille

Tolga Özdemir, Offensivkraft der U19 des VfL Bochum, wurde mit der Werner-Altegoer-Medaille ausgezeichnet.

Tolga Özdemir, Offensivkraft der U19 des VfL Bochum, wurde mit der Werner-Altegoer-Medaille ausgezeichnet.

Foto: Thorsten Tillmann / ffs

Bochum.  Sie hoffen auf einen Profivertrag. Und sind auf gutem Weg. Drei eigene Talente hat der VfL Bochum im Rahmen der Mitgliederversammlung geehrt.

Zum fünften Mal hat der VfL Bochum im Rahmen seiner Mitgliederversammlung die Werner-Altegoer-Medaille an drei herausragende Talente der A-, B- und C-Junioren vergeben. In der U19 erhielt Tolga Özdemir die Auszeichnung, die zu Ehren von Werner Altegoer verliehen wird, der von 2002 bis 2010 Aufsichtsratsvorsitzender des Vereins war. Als B-Jugendlicher (U16/U17) wurde Luca Bernsdorf gekürt, in der C-Jugend (U15) erhielt Cajetan Lenz die Medaille.

Dabei wird nicht nur die sportliche Klasse, sondern auch die Persönlichkeit und das Engagement berücksichtigt. Und natürlich hoffen alle Talente, einmal Profi zu werden. Wie die meisten ihrer Vorgänger. Bei der U19 haben es drei der vier Preisträger der Vorjahre geschafft: Görkem Saglam (geehrt 2016) spielt mittlerweile bei Willem II Tilburg in den Niederlanden, Uli Bapoh beim VfL Osnabrück, und Paul Grawe ist derzeit dritter Torwart im Profiteam des VfL. Sie alle erhielten ihren ersten Profivertrag beim VfL Bochum. Im Vorjahr wurde Ibrahim Kaba ausgezeichnet, damals als Jungjahrgang. Der Innenverteidiger zählt weiterhin zum Stamm der Bochumer U19.

Lars Holtkamp wurde bereits als C-Jugendlicher ausgezeichnet

Ebenfalls zum Profi schafften es bereits zwei als B- und C-Jugendspieler geehrte Spieler, Lars Holtkamp (VfL Bochum) und Tom Baack (Jahn Regensburg). U-Nationalspieler sind die derzeit in der U19 des VfL aktiven Tjark Ernst (Tor/U17), der vereinzelt auch bereits am Profitraining teilnimmt, und Luis Hartwig (U18) sowie Jean-Philippe Njike Nana (U15), der im Vorjahr geehrt wurde.

In seinem Bericht auf der Mitgliederversammlung betonte Sportgeschäftsführer Sebastian Schindzielorz die Bedeutung des Talentwerks auch als „Sprungbrett“. Derzeit zählen sieben beim VfL ausgebildete Talente zum Profikader des VfL: Maxim Leitsch, Armel Bella-Kotchap, Pau Grawe, Stelios Kokovas, Baris Ekincier, Moritz Römling und Lars Holtkamp.

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