Frauenfußball

VfL Bochum freut sich nach 5:1-Sieg auf den VfL Wolfsburg

Nach dem geglückten Debüt im DFB-Pokal gegen Viktoria Berlin spielt der VfL Bochum am Samstag erneut im Ruhrstadion – gegen den VfL Wolfsburg.

Nach dem geglückten Debüt im DFB-Pokal gegen Viktoria Berlin spielt der VfL Bochum am Samstag erneut im Ruhrstadion – gegen den VfL Wolfsburg.

Foto: Vladimir Wegener / FUNKE Foto Services

Bochum.  Auf die Fußballerinnen des VfL Bochum wartet nach dem 5:1 in Bökendorf ein Kracher: im DFB-Pokal gegen den VfL Wolfsburg. Doch es gibt Probleme.

Auch im fünften Regionalliga-Spiel dieser Saison waren die Fußballerinnen des VfL Bochum nicht zu stoppen. Mit 5:1 (1:0) besiegten die Bochumerinnen das sieglose Tabellenschlusslicht SV Bökendorf. „Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft“, sagte VfL-Trainer Paul Müller. Jetzt geht der Blick auf das DFB-Pokalspiel der zweiten Runde gegen Champions-League-Finalist VfL Wolfsburg – aktuell kann der VfL aber nicht trainieren.

In Bökendorf zeigten die VfL-Frauen trotz der widrigen Platzbedingungen und einer sehr zweikampfbetonten Partie von der ersten Minute an ihre Spielstärke. Das trug schnell Früchte, bereits in der fünften Minute brachte Laura Radke mit ihrem ersten Treffer den VfL mit 1:0 in Führung. „Danach hatten wir auch noch weitere Chancen“, meinte Müller, der sich seiner Meinung nach auch über das 2:0 hätte freuen können. „Das sah der Schiedsrichter aber anders und hat auf Abseits entschieden“.

VfL Bochum bleibt auch in der zweiten Halbzeit hochkonzentriert

Entsprechend gingen die Blau-Weißen nur mit einer 1:0-Führung in die Kabine. Der VfL war auch nach Wiederanpfiff sehr konzentriert bei der Sache. Der Knoten platzte schließlich in der 60. Minute, als Gizem Kilic zum 2:0 traf und sich in den folgenden zehn Minuten noch zwei Mal Radke und einmal Anna Maiwald in die Torschützenliste eintrugen. Mit dem 5:0 für die Bochumerinnen war die Partie damit bereits zwanzig Minuten vor dem Abpfiff entschieden, der Gegentreffer zum 5:1 tat da nicht mehr weh.

„In der ersten Halbzeit hat Bökendorf noch gut mitgehalten, aber in der zweiten Hälfte hat man schon gemerkt, dass sie platt waren“, berichtete Müller.

Die Fakten zum Spiel

VfL Bochum: Matuszek – Homann (74. Hallmann), Meißner, Schmidt, Brinkert – Kilic, Angrick (71. Yaprak), Maiwald, Wilhelm (74. Öncü) - Radke, Dej. Tore: 0:1/0:3/0:5 Radke (5./67./71.), 0:2 Kilic (60.) 0:4 Maiwald (70.), 1:5 (86.)

DFB-Pokal: Spiel des VfL Bochum gegen den Deutschen Meister Wolfsburg soll stattfinden

Der Blick geht jetzt in Richtung der Zweitrundenpartie des DFB-Pokals gegen den amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger VfL Wolfsburg am kommenden Samstag, 31. Oktober (14 Uhr). Seitens des DFB hieß es am Montag, dass es sich bei dem Wettbewerb um einen professionellen, bundesweiten Teamsport-Wettbewerb handelt, der DFB daher keine Veranlassung sieht, das Spiel zu verlegen. Auch nicht aufgrund der Sperrung aller städtischen Platzanlagen durch die Stadt in Bochum.

Des Weiteren findet das Spiel im Rahmen des DFB-Konzepts statt, das heißt, die Austragung im Vonovia-Ruhrstadion erfolgt gemäß des Hygienekonzepts der Profifußballer des VfL Bochum. Dementsprechend müssen sich die Bochumerinnen auch zwei Testungen auf das Coronavirus unterziehen.

Wie es hinsichtlich der Trainingsmöglichkeiten und weiteren Regelungen, wie zum Beispiel das Kartenkontingent. aussieht, obliegt nun der Stadt Bochum. „Auf weitere Informationen warten wir noch und erwarten sie am Dienstag“, sagt Frauen- und Mädchenkoordinator Willi Wernick.

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