Jugendfußball

U17 der SG Wattenscheid 09 wartet auf ein Erfolgserlebnis

Jürgen Meier ist neuer Trainer der U17 der SG Wattenscheid 09.

Jürgen Meier ist neuer Trainer der U17 der SG Wattenscheid 09.

Foto: Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

Bochum.  Mit Jürgen Meier hat die U17 der SG Wattenscheid 09 einen neuen Trainer. Saisonziel war ein Aufstiegsplatz. Der liegt aktuell in weiter Ferne.

Nach dem Umbruch im Sommer sollte der neue Trainer Jürgen Meier die B-Junioren der SG Wattenscheid 09 in der U17-Landesliga auf einen Aufstiegsplatz führen. Der Start ist mit zwei Niederlagen (0:2 und 2:4) aber nach hinten losgegangen. Im Interview verrät Meier die Gründe.


Wie ist der Saisonstart einzuordnen?
Jürgen Meier: Die zwei Niederlagen sind einfach zu erklären. In der Vorbereitung waren 15 von 23 Spielern im Urlaub, außerdem waren zwei der Torhüter verletzt. Das war heftig, eine wirklich unglückliche Geschichte. So konnte die Vorbereitung nur extrem schleppend anlaufen. Bei Testspielen haben wir Jungs von der U16 und U15 dazugenommen. Leider Gottes lernt die Mannschaft sich jetzt erst richtig kennen.


Wie schaut ihr nach vorne?
Das zweite Spiel war schon ein Schritt nach vorne. Wir sind nach einem 0:3 zurückgekommen und haben dann ein Wahnsinns-Spiel gemacht. Auch wenn es am Ende nicht für einen Punkt gereicht hat, war das wichtig für die Moral und das Selbstvertrauen der Spieler. Auf dem Papier stehen trotzdem zwei Niederlagen, wir wollen nicht alles schönreden, aber wir müssen das große Ganze sehen. Wir werden jetzt den Fokus darauf legen, uns weiter einzuspielen, dann werden wir auch die nötige Stabilität bekommen.


Das Ziel war ursprünglich der Aufstieg. Bleibt es dabei?
Von den Grundvoraussetzungen war es die Zielsetzung, das Wunschdenken. Aber wir müssen auch auf die reale Situation schauen. Die Vorbereitung und der Start waren brutal. Wir müssen jetzt erst einmal ein Erfolgserlebnis schaffen. Wir sind eine ambitionierte Landesliga-Mannschaft, und wir werden es auch hinbekommen uns weiter zu steigern. Ob es für oben reicht, werden dann die nächsten Wochen zeigen.

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