Kreispokal

TuS Hordel und Concordia Wiemelhausen wollen den Pott

Hordels Johannes Debski (rechts), hier mit Ivo Kleinschwärzer, muss wohl noch einmal auf die Zähne beißen.

Foto: Dietmar Wäsche

Hordels Johannes Debski (rechts), hier mit Ivo Kleinschwärzer, muss wohl noch einmal auf die Zähne beißen. Foto: Dietmar Wäsche

Die am höchsten spielenden Amateurklubs in Bochum machen den Kreispokal unter sich aus. Am Donnerstag ist an der Glücksburger Straße Finaltag.

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Das Kreispokal-Finale steht am heutigen Donnerstag an (16.30 Uhr, Glücksburger Straße), aber so richtig kann sich darauf nur eine Mannschaft konzentrieren: Für Hordel ist es nach der mäßigen Rückrunde das letzte Highlight der Saison, Wiemelhausen hat am kommenden Sonntag noch das Abstiegs-Endspiel gegen Mengede vor der Brust. „Der Fokus liegt bei uns auf dem Klassenerhalt, aber wir werden das Pokalfinale nicht abschenken und wollen dort noch einmal Selbstvertrauen tanken“, sagt Concordia-Trainer Jürgen Heipertz.

Die Wiemelhauser stehen dank des Unentschiedens in Iserlohn in der Liga wieder einen Punkt über dem Strich. Den Klassenerhalt haben sie am letzten Spieltag selbst in der Hand, doch die letzten Partien haben Kraft gekostet – im Pokalfinale werden deswegen einige Stammkräfte geschont. Henning Wartala, Christopher Schmidt, Kapitän Ingo Freitag und David Lenze bekommen eine Pause, außerdem stehen Jan Kronies und Ersatztorhüter Andreas Hoppe nicht zur Verfügung.

„Einige der Jungs gehen auf dem Zahnfleisch. Trotzdem werden wir eine schlagkräftige Truppe aufs Eis schicken, die großen Ehrgeiz hat“, sagt Heipertz: „Wir haben in der Liga zweimal mit der vermeintlich besten Elf gegen Hordel verloren, diesmal können sich andere beweisen. Wir werden alles versuchen, Hordel das Leben schwer zu machen.“

Darauf sind die Verantwortlichen bei der DJK eingestellt. An den Ergebnissen in der Liga will Trainer Marcel Bieschke die Wiemelhauser nicht messen: „Ich erwarte eine offene, intensive Partie. Für mich gehört die Concordia zu den spielstärksten Teams der Liga.“ Das Lob gibt Heipertz gleich zurück: „In Hordel wird hervorragende Arbeit gemacht. Sie sind zurecht oben mit dabei.“ Mit der Taktik wollen die Trainer noch nicht herausrausrücken. Doch die beiden Westfalenligisten sind für ihren offensiven Spielstil bekannt, ein Schlagabtausch wäre nicht unwahrscheinlich.

„Wir kennen ihre Schwachstellen, die wollen wir ausnutzen. Gleichzeitig wollen wir aber keine Angriffsfläche bieten“, verrät Bieschke: „Fest steht, dass wir uns alle auf das Finale freuen. Das Finale hatten wir uns als Ziel gesetzt. Der Pokal wäre eine schöne Möglichkeit, ein weiteres Highlight in dieser Saison zu setzen.“ Und sicher auch ein schönes Geschenk zum Abschied für das scheidende Trainerduo Bieschke/Ziarna.

Altenbochum versus Höntrop im kleinen Finale

Allerdings gehen die Hordeler weiter am Stock. Wenn Johannes Debski trotz Knieproblemen auf die Zähne beißt, steht der gleiche Kader wie am vergangenen Sonntag in der Liga zur Verfügung – mit 13 Mann. Die haben sich beim 5:1 gegen Neheim hervorragend aus der Affäre gezogen. „Wir wollen die Motivation und das Selbstvertrauen vom Wochenende mitnehmen“, sagt Bieschke und mahnt: „Jeder weiß, der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Das wird eine ganz andere Nummer als am Sonntag.“

Vor dem großen Finale findet um 14.30 Uhr das Spiel um Platz drei statt. Dabei trifft der Bezirksligist FC Altenbochum auf die Überraschungsmannschaft des SV Höntrop aus der Kreisliga A1.

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