Handball

Teutonia Riemke in Siegen vor hoher Hürde

Trainer Dennis Wahlers spricht von einer schwierigen Aufgabe gegen Siegen.

Foto: Joachim Haenisch

Trainer Dennis Wahlers spricht von einer schwierigen Aufgabe gegen Siegen.

Teutonia Riemke erwartet beim RSVE Siegen am Samstagabend (19:30 Uhr) eine wahrlich schwere Aufgabe. Die Frauen erwarten den TuS Drolshagen.

Das erste Spiel des neuen Jahres steht für die Verbandsliga-Männer des SV Teutonia Riemke an. Und da wartet beim RSVE Siegen am Samstagabend (19:30 Uhr) eine wahrlich schwere Aufgabe. Die Gastgeber waren über längere Zeit einer der Titelaspiranten und rangierten bis zum sechsten Spieltag auf Platz zwei. Doch seitdem läuft es bei den Siegenern nicht mehr so rund, stehen sie mittlerweile mit 12:10-Punkten nur noch auf Platz sieben. Dennoch ist sich SVT-Trainer Dennis Wahlers sicher: „Das wird keine einfache Nummer.“ Der Fokus liegt aber weniger auf dem Gegner, eher auf der eigenen Leistung.

Vorbereitung war nicht optimal

In den Ferien stand der Teutonia keine Halle zur Verfügung, so dass das Turnier in Havixbeck am vergangenen Samstag zum Kaltstart wurde. Und der war nicht zufriedenstellend für den SVT-Coach. Einem Sieg und einer knappen Zwei-Tore-Niederlage gegen den Drittligisten Ahlener SG standen zwei weitere Niederlagen gegen Landesligisten gegenüber. Besser lief es hingegen beim Testspiel am Mittwoch gegen den Landesligisten ASC Dortmund, das der SVT mit 35:27 für sich entschied.

Gegen Siegen wird der SVT jedoch anders gefordert sein. „Auf uns wartet ein körperlich starkes Team, gegen das es enorm wichtig sein wird für uns, Lücken in ihrer Defensive zu erarbeiten“, erklärt Wahlers und sagt weiter, „dass wir generell unsere Angriffsfrequenz erhöhen und mehr Torgefahr ausstrahlen müssen“.

Das erste Kellerduell entschieden die Verbandsliga-Frauen von Teutonia Riemke am letzten Sonntag für sich. Doch das nächste steht schon bevor. Am Samstag empfangen die Bochumerinnen in der Heinrich-Böll-Halle (19:15 Uhr) den TuS Drolshagen. Mit nur 1:13-Punkten stehen auch die Gäste mit dem Rücken zur Wand, die Punkte werden also heiß umkämpft sein. „Wir wollen und müssen gewinnen, auch um den Kopf weiter zu befreien“, sagt SVT-Trainer Mathias Weber.

Er warnt aber gleichzeitig davor, dass Drolshagen nicht mit Hörde zu vergleichen sei, dem letzten Gegner der Bochumerinnen. „Körperlich robust mit vielen Aktionen aus dem Rückraum“, so erwartet Weber die Sauerländerinnen. Für seine Mannschaft erhofft er sich eine Stabilisierung der Leistung und vor allem Präsenz in der Abwehr. Zwei Varianten haben die Riemkerinnen in petto. „Außerdem haben wir weiter an unseren Abläufen im Angriff gearbeitet, um auch auf Strukturen zurückgreifen zu können, wenn es etwas hektischer ist oder mal nicht läuft“, so Weber.

Fehlen werden Franziska Nievel und Norina Migat. Doch diese Lücken werden gefüllt, so dass dem SVT-Coach eine volle Bank zur Verfügung steht. Mit einem Sieg könnte sich Riemke einen kleinen Abstand von vier Punkten auf die letzten beiden Ränge verschaffen.

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