Handball

Teutonia Riemke feiert den Klassenerhalt

Riesige Freude bei der Teutonia: Torfrau Yvonne Dietrich, im gelben Trikot, umarmt Marta Wozniak.

Riesige Freude bei der Teutonia: Torfrau Yvonne Dietrich, im gelben Trikot, umarmt Marta Wozniak.

Foto: Dietmar Wäsche

Die Nerven haben gehalten: Nach dem 36:24-Erfolg gegen den TuS Bommern spielen die Frauen von Teutonia Riemke weiterhin in der Verbandsliga.

Teutonia Riemke – TuS Bommern 36:24 (17:15). Der Jubel der Riemker Handballerinnen nahm kein Ende. Ihre Nerven hatten gehalten. Und mit dem am Ende deutlichen Sieg gegen Bommern stand fest: Die Teutonia wird auch in der kommenden Saison in der Verbandsliga spielen dürfen.

Zu Beginn der Partie suchten beide Mannschaften den schnellen Torabschluss, was aber nicht immer das gewünschte Ergebnis brachte. Viel mehr profitierten die Kontrahenten von den Abwehrfehlern des jeweils anderen. Entsprechend ausgeglichen verlief der erste Durchgang, wo zunächst Riemke mit 5:4 (8.), dann Bommern mit 8:7 (12.) und schließlich wieder Riemke mit 9:8 (14.) in Führung lag. „Die erste Halbzeit war ziemlich zerfahren“, sagt Riemkes Trainer Mathias Weber, „wir haben die ersten 20 Minuten quasi ohne Abwehr gespielt, Bommern aber auch.“ Erst allmählich stabilisierten sich die Bochumerinnen in der Deckung und konnten nun auch vorne Akzente setzen. Kurz vor Schluss hielt Torhüterin Yvonne Dietrich mit zwei wichtigen Paraden den Zwei-Tore-Vorsprung zur Pause fest.

Nach Wiederanpfiff erwischte die Teutonia den besseren Start, setzte sich gleich auf 20:15 (37.) ab und hielt diesen Vorsprung. In der Schlussphase legte Riemke sogar noch einen Endspurt hin und führte gegen schwache Bommeranerinnen in der 54. Minute vorentscheidend mit 31:21. „Wir haben das Spiel in der Abwehr gewonnen, haben dort unser Pensum erhöht“, sagte Weber und lobte, „dass wir zu keinem Zeitpunkt nervös geworden sind“. In den letzten Minuten warfen die Bochumerinnen sogar einen Zwölf-Tore-Vorsprung heraus, dann brachen alle Dämme.

Attraktives Schluss-Spiel

SVT: Dietrich; Owczarzak (1), Sievers (8), Wozniak (8), Kuhn (3), Kost, Albus (2), Niggemeyer (4), Hoffmann (1), Migat (4), Pfizenmaier (5), Kurthen, Kenkmann

Teutonia Riemke – HSC Haltern-Sythen 30:30 (17:16). Weniger spannend als das Frauenspiel war anschließend die Partie der Riemker Männer. Sie hatten den Klassenerhalt bereits in der Tasche, Haltern ebenso den Meistertitel und den Aufstieg in die Oberliga. Und so hatte sich Riemkes Trainer Dennis Wahlers vorab, ein attraktives Abschlussspiel gewünscht. „Das habe ich hier auch gesehen“, befand der Coach, der von seiner Mannschaft auch noch einmal Spaß am Spiel vermittelt sah. Schnell lagen die Riemker mit 3:0 (5.) in Führung und zogen nach dem Ausgleich auf 6:3 (11.) davon. Mit entschlossenen Aktionen kamen sie immer wieder zum Torerfolg und lagen in der 19. Minute sogar mit fünf Toren vorne. Dann aber machte Haltern wieder ernst und glich kurz vor der Pause zum 16:16 (29.) aus.

Nach dem Wiederanpfiff besann sich Riemke wieder auf die gute Leistung der ersten zwanzig Minuten und erhöhte den Vorsprung auf 25:21 (42.). Zehn Minuten vor Schluss lagen die Hausherren immer noch mit 28:24 in Führung, als Haltern erneut erneut einen Zwischenspurt einlegte, zum 29:29 (59.) ausglich und sogar mit 30:29 in Führung ging. Kurz vor dem Schlusspfiff sicherte Henrik Komisarek der Teutonia aber noch einen Siebenmeter, den Torben Eberhard setzte und damit die Punkteteilung besiegelte.

SVT: Busche; Schiske (1), Kramer, Geukes, Aufermann, Potocki (1), Segatz (2), Komisarek (3), Kogel (1), Kohlenbach (4), Eberhard (9/3), Krüger (9)

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