Tennis

TC RW Stiepel muss wieder runter in die Bezirksliga

Behielt im Spitzeneinzel gegen Stiepel die Oberhand: Laura Leo von der TG Bochum 49.

Behielt im Spitzeneinzel gegen Stiepel die Oberhand: Laura Leo von der TG Bochum 49.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Nach dem 7:2-Erfolg im Lokalderby gegen den TC RW Stiepel können die Frauen der TG Bochum 49 den Abstieg aus der Ruhr-Lippe-Liga noch verhindern

TC Söderholz – TG Friederika 4:5. Ihren dritten Saisonsieg sicherten sich die TGF-Damen und haben damit nun ein positives Punktekonto. Beide Mannschaften traten mit je zwei Niederlagen und zwei Siegen an, so dass die Bochumerinnen Söderholz in der Tabelle hinter sich ließen. Chiara Berg, Alessa Cremer und Sarah Schmidt sicherte jeweils souverän drei Matchpunkte für ihre Farben, wohingegen Laura Mühlberger und Maike Sokolowski sich erst im dritten Satz geschlagen geben mussten. Mit einem 3:3-Zwischenstand ging es also in die Doppel. Sowohl das erste als auch das dritte Doppel mussten im Matchtiebreak entschieden werden, wo jedoch jeweils die TGF die Nase vorne hatte und damit die Begegnung für sich entschied, es also nicht allzu sehr ins Gewicht fiel, dass Julia Kreyenbrink und Mühlberger unterlagen.

Einzel: Berg 6:0, 6:4; Cremer 6:1, 6:2; Kreyenbrink 3:6, 2:6; Schmidt 6:0, 6:1; Mühlberger 1:6, 6:4. 2:6; Sokolowski 3:6, 7:6, 3:6.

Doppel: Berg/Cremer 6:2, 2:6, 10:8; Kreyenbrink/Mühlberger 4:6, 2:6; Schmidt/Sokolowski 3:6, 6:3, 10:3.

TC RW Stiepel – TG Bochum 49 2:7. Das Bochumer Derby in der Ruhr-Lippe-Liga der Frauen fand mit der TG 49 deutliche Siegerinnen. Beide Mannschaften standen zuvor ohne Sieg da und mussten punkten, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Für Sandra Ullrich und Laura Leo ging es an Position eins in den dritten Satz, in dem aber Leo von der TG 49 die Nase vorne hatte. Lediglich Laura Peters holte einen Matchpunkt für Stiepel, so dass die Partie bereits vor den Doppeln zu Gunsten der Gäste entschieden war. Während Stiepel nun den Abstieg in die Bezirksliga nicht mehr abwenden kann, geht es für die TG 49 am letzten Spieltag um alles. Sie treffen auf den TC RW Hardenstein, der ebenfalls mit nur einem Sieg einen Platz hinter ihnen in der Tabelle steht. Wer dieses Spiel dann gewinnt, hält die Klasse.

Einzel: Ullrich – Leo 6:2, 2:6, 5:7; Zlotin – Wegener 2:6, 2:6; Behrendt – Hübner 4:6, 4:6; Peters – Fischer 6:3, 6:1; Kersting – Hetterscheid 6:7, 0:6; Postrach – Schockmann 2:6, 4:6.

Doppel: Ullrich/Zlotin – Leo/Wegener 3:6, 2:6; Behrendt/Peters – Hübner/Hetterscheid 4:6, 4:6; Kersting/Postrach – Swajkowski/Schockmann 6:4, 7:5.

TC RW Stiepel – TC GW Bochum II 4:5. Am vorletzten Spieltag trafen die Stiepeler Tennisherren und die Reserve von Grün-Weiß im Derby aufeinander. Am Ende hatte GW knapp die Nase vorn, was durchaus überraschend war, denn GW-Mannschaftsverantwortlicher Felix Pesch hatte Stiepel zu Beginn der Saison als Meisterschaftskandidat auf dem Zettel. An Position eins und sechs war es je eine klare Angelegenheit für Stiepels Stefan Hlavsa und Juan Weskamp, auch Thimo Wiewelhove setzte sich im dritten Satz gegen Christian Schwabe durch. In den anderen drei Partien hatte aber GW die Oberhand, so dass vor den Doppel beim Zwischenstand von 3:3 noch alles offen war. Während das erste Doppel an die Routiniers Thorsten Lengenfeld und Marat Kuzmitski ging, gewannen Weskamp und Lutz Pinner das dritte Doppel. Damit musste die Entscheidung im verbleibenden Doppel fallen. Dort war es aber eine klare Angelegenheit für Grün-Weiß, weil Vincent Idel und Philipp Jasinski glatt in zwei Sätzen gewannen und somit den entscheidenden und siegbringenden Matchpunkt für ihre Farben holten. Für Grün-Weiß war die Begegnung bereits die letzte für diese Sommersaison, die sie mit 3:3 Punkten beschließen und sich einen Spieltag vor dem Ende keine Gedanken um den Abstieg machen brauchen.

Einzel: Hlavsa – Lengenfeld 6:1, 6:0; Pinner – Idel 3:6, 4:6; Lins – Kuzmitski 2:6, 3:6; Wiewelhove – Schwabe 6:4, 4:6, 6:3; Dellmann – Jasinski 1:6, 3:6; Weskamp – Pesch 6:0, 6:3.

Doppel: Hlavsa/Dellmann – Lengenfeld/Kuzmitski 3:6, 1:6; Lins/Wiewelhove – Idel/Jasinski 1:6, 0:6; Pinner/Weskamp – Schwabe/Pesch 6:4, 6:1.

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