Frauenfußball

SV Höntrop hat im Elfmeterschießen kein Glück

Erzielte den Ausgleich für den SV Höntrop: Angelina Brück

Erzielte den Ausgleich für den SV Höntrop: Angelina Brück

Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Services

Wattenscheid.  Im Elfmeterschießen hat Frauenfußball-Westfalenligist SV Höntrop sein erstes Pflichtspiel verloren. Der Trainer war trotzdem zufrieden.

Einen ersten „Test“ auf Westfalenliga-Niveau absolvierten die Fußballerinnen des SV Höntrop - am Ende ohne das nötige Quäntchen Glück. In der ersten Runde des Westfalenpokals empfingen sie den Regionalliga-Absteiger und künftigen Ligakonkurrent SV Germania Hauenhorst. „Das war am Ende eine knappe Kiste“, sagte SVH-Trainer Christian Bärwald nach der Partie, die seine Mannschaft nach Elfmeterschießen mit 7:8 verlor und damit aus dem Pokal ausschied.

Gegen die spielerisch überlegenen und in der Vorbereitung weiter fortgeschrittenen Gäste hatten die Bochumerinnen in der ersten Hälfte aber zunächst drei, vier Mal Glück, nicht in Rückstand zu geraten, auch wegen einer gut aufgelegten neuen Torfrau Lea Kontek (kam vom TuS Niederaden). In der letzten Minute der zweiten Halbzeit fiel aber doch noch das 0:1, als Hauenhorst einen Strafstoß verwandelte.

Die zweite Halbzeit dominiert der SV Höntrop

Der zweite Durchgang gehörte aber den Gastgeberinnen. Erst glichen sie nach einer schönen Kombination über die rechte Seite durch einen Lupfer von Angelina Brück (59.) über die Hauenhorster Torhüterin aus, gut zehn Minuten später bescherte Denise Lategano durch einen direkten Freistoß in den Winkel die 2:1-Führung (70.). „Wir haben uns ins Spiel gekämpft und gut dagegen gehalten, aber wir haben verpasst, das 3:1 zu machen“, berichtete Bärwald.

Hauenhorst trifft kurz vor Schluss zum Ausgleich

Dennoch sah alles danach aus, als würde der SVH als Sieger vom Platz gehen, doch wieder kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit traf Hauenhorst nach einem abgefälschten Schuss zum 2:2 (89.). Im direkt folgenden Elfmeterschießen trafen zunächst die ersten fünf Schützinnen beider Teams, am Ende hatte Hauenhorst schließlich mehr Glück. „Gegen einen Regionalliga-Absteiger haben wir uns sehr gut aus der Affäre gezogen“, bilanzierte Bärwald nicht unzufrieden. „Ich konnte gute Ansätze und Voraussetzungen bei meiner Mannschaft sehen.“

SVH: Kontek – Hupe, Gkiaourakis, Zapka, van Bebber – Meinhardt, Rose (46. Bollerhey), Lategano, Gerdes – Brück, Siepelt.

Tore: 0:1 (45. FE), 1:1 Brück (59.), 2:1 Lategano (70.), 2:2 (89.)

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