Serie Laufen

Sport am laufenden Band in Bochumer Fitness-Studio

WAZ-Volontär Hendrik Steimann war in der Oase Bochum selbst auf einem Laufband.

WAZ-Volontär Hendrik Steimann war in der Oase Bochum selbst auf einem Laufband.

Foto: Ingo Otto

Bochum-Harpen.   WAZ-Volontär Hendrik Steimann hat sich für sein Projekt auf ein Laufband begeben. Darauf bieten sich einige Trainingsmöglichkeiten an.

In der Winterzeit ist nicht gerade Hochsaison für Läufer. Doch viele sind auch während der dunklen und kalten Monate unterwegs. Viele andere weichen von draußen nach drinnen aus. Einige trainieren nur dort – auf dem Laufband. Ich habe selbst mal getestet, wie ein Training darauf aussehen kann. Dazu bin ich in der Oase Bochum gelaufen.

Dort habe ich auf einem Laufband eine knappe halbe Stunde lang alle Möglichkeiten ausprobiert, die einem Läufer zur Verfügung stehen und mithilfe von Elektronik und Programmen gesteuert werden. So, damit jeder passend trainieren kann.

Eingehen zum Start

Zum Start auf dem Laufband bietet es sich an, zunächst ein paar Schritte zu gehen, um sich an den fahrenden Untergrund zu gewöhnen. Wer noch nie auf einem Laufband gestanden hat, kann sich außerdem rechts und links mit den Händen festhalten. Ich habe diese Phase zur kurzen Aufwärmung genutzt, bevor ich das Tempo erhöht habe.

Laufen auf ebener Fläche

Das machen die meisten. Ich bereite mich dadurch zunächst auf die weiteren Einstellungen vor, bei acht bis zwölf Stundenkilometern. Ich kann sogar nach fester Kilometerzeit laufen, wenn ich mich für einen Wettkampf vorbereiten möchte. Um nicht zu weit nach hinten zu geraten, benutze ich eine Schnur, die ich an mein Sportshirt klemme. Falls sie abspringt, stellt sich das Band zur Sicherheit automatisch aus. Alternativ gibt es an jedem Gerät auch einen roten Stop-Knopf, der gedrückt werden kann.

Laufen mit Steigung

Wer auf dem Laufband auch mal einen Hügel hinauflaufen möchte, kann die Steigung der Lauffläche verändert. In der Oase lassen sich bis zu 15 Prozent einstellen, was schon sehr steil ist. Eine kurze Weile funktioniert das Laufen, bis es anstrengend wird. Das soll es aber auch. Bei einem hohen Steigungsgrad laufe ich auf dem Vorderfuß und nach vorne geneigt. Mit einem Programm kann ich eine „Berg- und Talstrecke“ simulieren. Dabei fährt das Band automatisch hoch und wieder runter.

Laufen mit hoher Geschwindigkeit

Bis zu 20 Stundenkilometer schnell kann das Band in der Oase laufen. Teilweise gibt es auch Geräte, die noch mehr schaffen. Es gibt vereinzelt Läufer, die mit hohen Geschwindigkeiten trainieren. Ich habe dies ebenfalls ausprobiert, aber nur eine Minute lang

Laufen mit Pulsgurt

Dank moderner Technik kann sich ein Pulsgurt mit dem Laufgerät über Funk verbinden. Die Herzfrequenz erscheint auf dem Display. Vor dem Laufen oder beim Eingehen können Läufer die Hände auf Sensoren an zwei Griffen legen, damit das Gerät den Puls erfasst. Bei höherer Geschwindigkeit funktioniert dies zwar ebenfalls zur kurzen Kontrolle. Doch die Arme brauche ich dann, um meinen sauberen Laufschritt zu halten.

Auslaufen zum Ende

Um nicht direkt von 100 auf 0 zu gelangen, bietet sich ein Auslaufen auf dem Gerät an. Dazu gibt es ein „Cool-Down“-Programm, fünf Minuten lang. Die Geschwindigkeit nimmt sukzessive ab, bis das Band sich von alleine ausstellt. Mein Körper ist heruntergefahren.

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