Landesliga

Sascha Wolf: „Jetzt zählen keine Ausreden mehr“

Steht mit seiner Mannschaft unter Druck: Günningfelds Trainer Sascha Wolf.

Steht mit seiner Mannschaft unter Druck: Günningfelds Trainer Sascha Wolf.

Foto: T.Tillmann

Im Abstiegsduell mit dem VfL Kemminghausen muss der VfB Günnigfeld punkten. DJK Wattenscheid will Sieg Nummer sechs in Folge.

Wacker Obercastrop - DJK Wattenscheid. Glücklich über den Spielausfall am vergangenen Sonntag in Hamm ist DJK-Trainer Tibor Bali immer noch nicht. „Wir hätten lieber den Schwung aus den vergangenen Wochen mitgenommen“, sieht er die Gefahr, dass seine Mannschaft aus dem Takt gekommen sein könnte. Dennoch will Wattenscheid das halbe Dutzend voll machen und strebt am Sonntag um 14.30 Uhr im Duell der Aufsteiger den sechsten Dreier in Serie an.

Personell sieht es am Stadtgarten gut aus. Mit dem beruflich verhinderten Daniel Wolf und Tim Staniszewski stehen lediglich zwei Akteure auf der Ausfallliste. Maurice Szcesny, Marcel Backes und Tobias Mauroff befinden sich wieder im Mannschaftstraining, sind aber für die Partie in Obercastrop noch keine Alternative. Tibor Bali ist gespannt, wie seine Mannschaft mit der Situation umgehen wird, erstmals in dieser Saison als Favorit zu gelten. „Wir müssen genauso konzentriert in der Defensive arbeiten wie in den letzten Wochen. Denn Wacker ist im Angriff sehr stark besetzt. Das müssen wir in den Griff bekommen“, setzt er erneut auf die Grundtugenden der letzten Wochen.

VfB Günnigfeld – VfL Kemminghausen. Zum Abstiegsduell empfängt am Sonntag ab 14.45 Uhr der Tabellen-15. VfB Günnigfeld den einen Platz schlechter platzierten VfL Kemminghausen. Günnigfeld wartet seit fünf Spielen auf einen Sieg. „Es ist an der Zeit. Jetzt zählen keine Ausreden mehr“, stellt der Ex-Profi klar: „Letzte Woche waren wir in Frohlinde einer Überraschung nahe, aber Sonntag zählen für uns nur die drei Punkte.“ Deshalb wurde auch am Feiertag trainiert. Allerdings gibt es viele personelle Fragezeichen. Marvin Missun, Christian Luvuezo, Max Schreier und Marvin Pancke sind mehr oder weniger stark angeschlagen. „Wir können nur von Tag zu Tag planen und müssen spontan entscheiden, wer spielen kann“, erklärt Wolf. Außerdem sind mit Pascal Plohmann und Nico Schneider gleich beide Torhüter angeschlagen, der gesperrte Max Ostermann fällt definitiv aus. Immerhin stehen Peter Zejewski und Frederic Raymond wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Gedanken an eine Niederlage möchte Wolf gar nicht erst verschwenden. Bei einem Misserfolg würde die Luft im Tabellenkeller im dünner. „Dann würden wir mit dem Rücken an die Wand geraten“, gibt Wolf zu.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben