Rudern

RUB-Studenten erreichen mit Deutschland-Achter das Finale

Der Deutschland-Achters steht bei der Ruder-WM bereits im Finale: Johannes Weißfeld (v.), (v.l.) Laurits Follert, Christopher Reinhardt, Torben Johannesen, Martin Sauer, Jakob Schneider, Malte Jakschik, Richard Schmidt und Hannes Ocik

Der Deutschland-Achters steht bei der Ruder-WM bereits im Finale: Johannes Weißfeld (v.), (v.l.) Laurits Follert, Christopher Reinhardt, Torben Johannesen, Martin Sauer, Jakob Schneider, Malte Jakschik, Richard Schmidt und Hannes Ocik

Foto: Guido Kirchner / dpa

Bochum.  Im Deutschland-Achter sitzen fünf Ruderer der Ruhr-Uni Bochum. Sie haben bei der WM in Linz-Ottensheim bereits das Finale erreicht.

Im Eiltempo ins Finale: Die RUB-Studenten Martin Sauer, Malte Jakschik, Jakob Schneider, Christopher Reinhardt und Johannes Weißenfeld sind bei den Ruder-Weltmeisterschaften in Linz-Ottensheim mit dem Deutschland-Achter geradezu mit Höchstgeschwindigkeit in den Endlauf (Sonntag, 14.12 Uhr) gestürmt. Es ist der erste Schritt auf dem Weg zum dritten WM-Titel in Folge.

Beim Start-Ziel-Sieg auf dem Seitenarm der Donau setzte sich die Mannschaft deutlich gegen Australien, Kanada, Italien und Russland durch. „Wir waren schon überrascht, dass uns die Gegner heute nicht mehr entgegensetzen konnten“, sagte Sauer, der mit deutlich mehr Gegenwehr gerechnet hatte. Mit dem ersten Schlag gab das deutsche Flaggschiff das Tempo vor.

Vorentscheidung auf der ersten Streckenhälfte

Die Vorentscheidung war bereits auf der ersten Streckenhälfte gefallen, als kurz vor der 1.000-Meter-Marke ein Vorsprung von einer kompletten Bootslänge auf das restliche Feld herausgefahren war. Die letzten Schläge konnte sich die Crew sogar erlauben, die Schlagfrequenz deutlich zu drosseln.

„Dass wir auf direktem Weg ins Finale einziehen und uns den Hoffnungslauf sparen konnten, ist schon mal ein großes Plus. Wir haben den Grundstock für Sonntag gelegt, müssen aber auf der Hut sein“, sagte Achter-Neuling und Medizinstudent Christopher Reinhardt. Als Hauptgegner im Kampf um WM-Gold wird am Sonntag ein alter Bekannter erwartet: Großbritannien, der Dauerrivale der vergangenen elf Jahre.

Sieg im Hoffnungslauf

Mit einem Sieg im Hoffnungslauf vor Serbien zog Maschinenbau-Student Felix Wimberger mit dem Vierer ohne Steuermann Halbfinale am Donnerstag ein. Damit ist der Maschinenbau-Student weiter im Rennen um die begehrte Olympia-Qualifikation, wozu mindestens Platz acht nötig ist. „Jetzt haben wir zwei Matchbälle, um das Olympia-Ticket zu holen. Und wir wollen den ersten gleich verwandeln“, war der Tenor im Boot.

Routinier Wimberger fühlte sich erinnert an die WM vor vier Jahren, als er mit der damaligen Crew im Zielsprint den dritten Platz im Halbfinale und damit die Olympia-Qualifikation sicherte: „Wir sind wie damals in Schlagweite. Das wird auch jetzt ein Kampf bis zur Ziellinie. Hauptsache wir sind vorn.“

Umweg über den Hoffnungslauf

Nicht wie erhofft verlief der WM-Auftakt von Michaela Staelberg im Doppelvierer. Die Europameisterin musste sich im Vorlauf mit dem dritten Rang hinter den Niederlanden und Polen zufrieden geben. Damit steht ihr der Umweg über den Hoffnungslauf am Donnerstag bevor, um das WM-Finale zu erreichen.

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