Judo-NRW-Liga

PSV-Teams hoffen auf den Klassenerhalt

Will alles geben für den Klassenerhalt: Katharina Beck vom PSV Bochum (weiß).

Will alles geben für den Klassenerhalt: Katharina Beck vom PSV Bochum (weiß).

Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Services

Die Personallage hat sich etwas entspannt bei den Teams des PSV Bochum, die am kommenden Wochenende um den Klassenerhalt in der NRW-Liga kämpfen.

Beiden NRW-Liga-Teams der PSV Bochum steht bereits am kommenden Samstag der vorletzte Kampftag bevor. Das bisher noch sieglose und tabellarisch folglich weit abgeschlagene Männerteam ist in Remscheid gefordert: Im Bergischen Land trifft der Tabellenletzte aus Bochum zuerst auf den FC Stella Bevergern und anschließend auf den aktuellen Spitzenreiter und Gastgeber des Remscheider TV (17 Uhr, Neuenkamper Straße). Für die Frauen indes, die nach einer Auftaktniederlage am vergangenen Kampftag immerhin mit einem Remis überzeugen konnten, geht es indes nach Mönchengladbach. Die Tabellenvorletzten treffen dort auf den Post SV Düsseldorf und den 1. JC Mönchengladbach (15 Uhr, Volksgartenstraße).

„Das Männerteam hat durchaus noch die Chance auf den Klassenerhalt. Es wird aber keine einfache Geschichte. Ein Sieg gegen Stella wäre schon extrem wichtig“, erklärt PSV-Trainer Jürgen Wagner, dessen Team mit zwei Punkten Rückstand auf Bevergern bisher mit dem Abstiegsplatz vorlieb nehmen musste. Personell hat sich die Lage im Männerteam im Vergleich zum zweiten Kampftag, den die PSV wegen der zahlreichen Ausfälle komplett absagen musste, deutlich entspannt: Lediglich auf Nicolaj Papajewski, Jan-Philipp Bobeth und Rick Manders muss Wagner weiterhin verzichten, der Rest des Teams ist indes wieder einsatzbereit.

Zwei Punkte Rückstand auf Bevergern

Für das Frauenteam ist die Lage zumindest tabellarisch ein wenig entspannter: Zwar nahen mit Düsseldorf (2. Platz) und Mönchengladbach (3. Platz) nun zwei sehr schwierige Aufgaben – am letzten Kampftag sind die Frauen jedoch gegen den aktuellen Tabellenletzten Tbd. Osterfeld gefordert. Weil nur ein Verein absteigen wird, haben die Frauen damit aktuell noch sehr gute Chancen auf den Klassenerhalt.

„Gegen Düsseldorf und Remscheid wird es keine einfache Klamotte. Unsere Frauen sind aber alle sehr engagiert. Wir haben im Training zuletzt noch ein paar neue Techniken einstudiert und verschiedene Kampfsituationen analysiert“, berichtet Wagner, dessen Team lediglich auf Rebecca Richter und Janina Seidel (beide im Urlaub) verzichten muss.

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