Fußball Bezirksliga

Phönix Bochum hofft gegen Günnigfeld auf die Kehrtwende

Der FC Altenbochum - hier mit Nico Rinklake - und SW Wattenscheid 08 (v.l.: Joshua Schroven, Cem Cece) trenten sich im Spitzenspiel zuletzt 0:0.

Der FC Altenbochum - hier mit Nico Rinklake - und SW Wattenscheid 08 (v.l.: Joshua Schroven, Cem Cece) trenten sich im Spitzenspiel zuletzt 0:0.

Foto: Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services

Bochum.  Packende Partien gibt es n der Fußball-Bezirksliga. Kaltehardt fordert Wattenscheid 08, Phönix will gegen Günnigfeld zurück in die Erfolgsspur.

In der Fußball-Bezirksliga kann Linden wieder auf seinen lange Zeit vermissten Neuzugang zurückgreifen. Alles Wichtige vor den Partien am Wochenende.

SV Phönix Bochum (10./15) - VfB Günnigfeld (13./12)

Für Phönix wird es langsam brenzlig: Seit fünf Spielen in Folge konnten die Gastgeber nun bereits keinen Dreier mehr einfahren – damit trennen Phönix lediglich noch vier Zähler von dem ersten Abstiegsplatz. „In der Vorwoche hat es mir spielerisch aber recht gut gefallen. Diesen Schwung sollten wir mitnehmen“, erklärt Phönix-Coach Maximilian Wagener, dessen Team zuletzt nach einem 0:3-Rückstand gegen Harpen noch egalisieren konnte. Zwar fallen Daniel Wnuk (gesperrt) und Lucas Lobe (angeschlagen) aus, Christian Mengert und Sebastian Späthe sind indes wieder einsatzbereit.

Für die Gäste ist es ebenfalls dringend nötig, wieder mit einem Erfolgserlebnis zu überzeugen: Das Team von VfB-Coach Dino Degenhardt konnte sich in den letzten fünf Spielen lediglich einmal mit einem Dreier belohnen und steht damit nur noch einen Punkt über den Abstiegsplätzen.

SV Bommern (16./8) - TuS Harpen (6./22)

„Bommern wird eine reine Einstellungssache. Wir sollten auf keinen Fall so sorglos agieren wie nach der 3:0-Führung gegen Phönix in der Vorwoche“, erklärt Harpens Trainer Ingo Bredenbröcker, dessen Team sich in der vergangenen Woche nach einer 3:0-Führung doch noch mit einem 3:3-Remis begnügen musste. Verzichten muss der Coach voraussichtlich auf Gianluca Raimondo (erkrankt).

CSV SF Bochum-Linden (3./25) - CF Kurdistan (8./20)

„Wir rechnen mit einem sehr schwierigen Spiel gegen Kurdistan. Das ist bisher auf jeden Fall der stärkste Aufsteiger“, sagt CSV-Trainer Nico Brüggemann. Positiv für ihn: Sommerneuzugang Nick Neuber, der sich bereits im August verletzt hatte, steht nun wahrscheinlich wieder zur Verfügung.

„Wir gehen sicherlich als Außenseiter in diese Partie. Linden ist ein sehr unangenehmer Gegner“, erklärt der Sportliche Leiter des CF Kurdistan, Cengiz Türker. Verzichten muss er auf seinen Kapitän Jwan Ibrahim (gesperrt), der Einsatz von Daoud Alsheikho (angeschlagen) ist noch unsicher.

SG Herne 70 (14./11) - FC Altenbochum (5./24)

„Auch wenn Herne auf einem Abstiegsplatz steht, die haben schon einige gute Ergebnisse präsentiert. Wir sind also gewarnt“, sagt Altenbochums Sportlicher Leiter Marcus Ritter. Zuletzt lief es nicht sonderlich rund für sein Team: Die Altenbochumer konnten sich aus den letzten vier Spielen nur fünf Zähler sichern und sind inzwischen auf den fünften Tabellenplatz abgerutscht. Zwar kann Khanfory Sylla, der in der Vorwoche kurzfristig absagen musste, wieder ins Spielgeschehen eingreifen, hinter dem Einsatz von Nico Rinklake steht indes noch ein Fragezeichen.

SW Wattenscheid 08 (2./27) - TuS Kaltehardt (12./13)

Für Wattenscheid verliefen die vergangenen Wochen äußerst positiv: Seit nunmehr sieben Spielen in Folge ist das Team von SW-Coach Chrsitian Möller ungeschlagen. Aktuell stellen die Gastgeber zusammen mit Tabellenprimus SG Welper sowohl den besten Sturm, als auch die beste Defensive der Liga. „Nach dem Remis der Vorwoche sind meine Jungs immer noch ein wenig verärgert. Für uns zählt weiterhin nur ein Sieg“, erklärt Möller. Verzichten muss er auf Max Steegmann, Frederick Osei Assibey und Joshua Schroven. Hinter dem Einsatz von David Schroven (erkrankt) steht noch ein Fragezeichen.

„Wattenscheid ist auf jeden Fall nicht unsere Kragenweite. Wir gehen als klarer Underdog in die Partie“, sagt Kaltehardts Trainer Carsten Droll, dessen Team inzwischen jedoch ebenfalls seit vier Spielen in Folge ungeschlagen ist. Gegen 08 nicht mit von der Partie ist Denis Kovalik (gesperrt).

TuS Heven (4./25) - SC Weitmar 45 (7./21)

Spannendes Duell in Witten: Die seit bereits elf Spielen in Folge ungeschlagenen Gastgeber empfangen das sich ebenfalls im Aufwärtstrend befindende Team von SC-Coach Axel Sundermann. „Gegen Heven waren es immer sehr enge Spiele. Die sind extrem offensivstark. Wir wollen dennoch auf jeden Fall etwas Zählbares mitnehmen“, erklärt Weitmars Trainer Axel Sundermann, dessen Team zuletzt drei Siege in Folge feiern konnte. Zwar ist Mittelfeldspieler Pascal Körber wieder einsatzbereit, Lucca Scheuren (angeschlagen) wir jedoch weiterhin pausieren müssen.

SF Wanne (11./13) - DJK Adler Riemke (15./9)

„Das wird sicherlich ein Spiel auf Augenhöhe. Wir müssen versuchen, unsere Fehler weiter zu minimieren“, so Adler-Trainer Roger Dorny. Zuletzt lief es nicht besonders erfreulich für sein Team: Drei Spiele in Folge musste sich Riemke nun bereits geschlagen geben. Inzwischen fehlen drei Punkte auf einen Nichtabstiegsplatz.

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