Frauenfußball

Packender Abstiegskampf: Für Höntrop und VfL II ist es eng

Carina Rose (Mitte) erzielte den Siegtreffer für den SV Höntrop, der  drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg sicherte. Foto:Dietmar Wäsche

Carina Rose (Mitte) erzielte den Siegtreffer für den SV Höntrop, der drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg sicherte. Foto:Dietmar Wäsche

Höntrop/Grumme.   In der Frauenfußball-Westfalenliga tobt der Abstiegskampf. Bis zum Sechstplatzierten kann es jeden erwischen. Auch Höntrop und den VfL Bochum II.

Im Abstiegskampf der Frauenfußball-Westfalenliga wird es an den letzten beiden Spieltagen noch einmal richtig eng. Nach dem letzten Spieltag in der Regionalliga West stehen dort die drei Absteiger fest. Da die Warendorfer SU und der SV Germania Hauenhorst zum Bereich Westfalen zählen, bedeutet das für die Westfalenliga, dass insgesamt vier Mannschaften den Gang in die Landesliga antreten müssen.

Wer das allerdings tatsächlich sein wird, ist noch nicht abzusehen. Bis zum Sechstplatzierten kann es jeden treffen. Heißt: Sowohl für die Fußballerinnen des SV Höntrop als auch des VfL Bochum bleibt es spannend.

Wichtiger Sieg für den SV Höntrop

SV Höntrop - DJK Arminia Ibbenbüren 1:0 (1:0.). Dieser Sieg war wieder einmal Gold wert: Die Höntroperinnen sind weiterhin mittendrin im Kampf um den Klassenerhalt. „Dieser Sieg war ganz wichtig, weil es immer enger wird“, sagte SVH-Trainer Hans Skopek mit Blick auf lediglich zwei verbleibende Spiele.

In einem sehr intensiven Spiel hielten die Bochumerinnen bis zum Schluss dagegen, wobei der Tabellendritte mehr Ballbesitz hatte. „Das Rücklaufverhalten beider Mannschaften war sehr gut, so dass es generell zu wenigen Chancen auf beiden Seiten kam“, erklärte Hans Skopek, der nur wenige Tormöglichkeiten zählte. Eine dieser Chancen nutzte aber Höntrops Carina Rose, die ihren Farben mit dem einzigen Treffer der Partie den wichtigen Erfolg bescherte.

Höntrops Spielerin Michelle Noetzel schwer verletzt

Aller Freude zum Trotz, musste der SVH den Sieg aber teuer bezahlen: Mittelfeldspielerin Michelle Noetzel fiel frühzeitig mit einer Knieverletzung aus, sie musste ins Krankenhaus gebracht werden. Damit wird sie in den ausstehenden Partien gegen DJK VfL Billerbeck (19. Mai) und SC Borchen (26. Mai) fehlen.

Bittere Niederlage für den VfL Bochum II

BSV Ostbevern - VfL Bochum II 1:0 (0:0). In den Abstiegskampf ist doch noch die zweite Mannschaft des VfL Bochum gerutscht. „Da war die Niederlage besonders bitter“, sagte VfL-Co-Trainer Moritz Ecknig nach dem 0:1 in Ostbevern.

Seine Mannschaft brauchte zunächst eine längere Anlaufphase, um sich an den Rasenplatz zu gewöhnen, und kam spielerisch in der ersten Halbzeit nicht richtig zu Entfaltung. „Wir haben trotzdem in diesem kampfbetonten Spiel gut dagegen gehalten“, so Ecknig.

Aus der Kabine kam sein Team verbessert und erspielte sich eigene Chancen, ohne Erfolg. Dass der VfL kurz vor Schluss einen Gegentreffer hinnehmen musste, war besonders ärgerlich, weil dieser durchaus zu verhindern gewesen wäre. „Das war ein Kuller-Tor“, sagte VfL-Trainer Ecknig.

Trainer Moritz Ecknig ist optimistisch

Was das Thema Klassenerhalt angeht, ist er aber trotzdem guter Dinge. Dafür ist aber ein Sieg im nächsten Spiel gegen den Tabellennachbar SC Wiedenbrück (19. Mai) Pflicht, um es nicht auf das letzte Spiel gegen DJK Wacker Mecklenbeck ankommen zu lassen. Immerhin hätte der VfL II die Möglichkeit, Spielerinnen des Regionalligateams einzusetzen, die ihre Saison ja beendet haben. Aber ob diese Chance letztlich genutzt wird, darüber wollte Ecknig noch keine Aussage treffen.

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