Handball

Nächster dicker Brocken für Verbandsligist Teutonia Riemke

Keine Chance hatte Riemke (l.) zum Auftakt beim Titel-Mitfavoriten TuS Bommern

Keine Chance hatte Riemke (l.) zum Auftakt beim Titel-Mitfavoriten TuS Bommern

Foto: Jürgen Theobald / FUNKE Foto Services

Bochum.  Nach zwei Auswärts-Niederlagen wollen die Teams des SV Teutonia Riemke in der Böll-Halle punkten. Vor allem für die Männer wird es schwer.

So gut es geht haben die Verbandsliga-Handballer des SV Teutonia Riemke die deftige 26:38-Auftaktniederlage gegen den TuS Bommern verdaut. Aber allzu lange wollte sich Riemkes Trainer Dennis Wahlers auch gar nicht beim Vergangenen aufhalten, weil am Samstag bereits das nächste schwere Spiel auf ihn und seine Mannschaft wartet. Zu Gast ist die HSG Gevelsberg-Silschede in der Heinrich-Böll-Halle (17:20 Uhr), gegen die es in der letzten Spielzeit zwei ordentliche Reisen gab.

Dazu soll es nach dem Wunsch des Trainers dieses Mal natürlich nicht wieder kommen. Und damit das auch funktioniert, weiß Dennis Wahlers auch, was ganz oben auf der Verbesserungsliste steht: „Das Gevelsberger Kreisläuferspiel müssen wir viel besser in den Griff bekommen.“ So war es nämlich Gevelsbergs Kreisläufer Sam Lindemann, der den Bochumern enorme Probleme bereitete. „Ausgehend vom letzten Jahr erwartet uns aber auch eine in der Abwehr defensive und robuste Mannschaft, die daraus mit ordentlich Tempo nach vorne geht“, so Wahlers, der aber auch im aufgebauten Angriff athletische und schnellkräftige Gevelsberger erwartet.

Die Abwehr muss deutlich aktiver arbeiten

Daraus folgt, worauf es bei seinem Team ankommen wird, um gegen die Gäste zu bestehen. Das wäre zum einen eine deutlich aktivere Abwehrarbeit, die sich ebenso durch Kompaktheit und engeres Zusammenrücken auszeichnen sollte. „Vorne müssen wir es wiederum schaffen, die Abwehr zu zerteilen, so dass der Innenblock längere Laufwege hat“, erklärt Wahlers, der sich darüber hinaus auch eine Verbesserung zum Spiel gegen Bommern wünscht, „dass wir mehr die Zweikämpfe angehen und selber ins Tempospiel kommen.“

Bei diesem umfangreichen Unterfangen kann Mittelmann Torben Eberhard aber erneut nicht mitwirken, ebenso sind beide Rechtsaußen Robin Bartel und David Schiske angeschlagen.

Riemkes Frauen hoffen auf den ersten Sieg gegen den Aufsteiger

Auf den ersten Saisonsieg lauern ebenso die Verbandsliga-Handballerinnen des SV Teutonia Riemke, die vor Wochenfrist noch mit 22:23 in Bommern unterlagen. Die ersten beiden Punkte wollen die Bochumerinnen also gegen den HSC Haltern-Sythen holen, der am Samstagabend um 19:15 Uhr in der Böll-Halle zu Gast ist.

Der Aufsteiger unterlag in seinem ersten Verbandsligaspiel, ähnlich knapp wie Riemke, bei der Drittvertretung des BVB mit 20:22. „Grundsätzlich ist das aber eine Mannschaft, die zuletzt auf einer Erfolgswelle geschwommen ist“, so SVT-Coach Mathias Weber, der letztes Jahr im Kreispokalspiel Eindrücke vom Gegner gewinnen konnte. „Uns erwartet eine robuste, aber auch homogene Mannschaft, deren Abwehr offensiv ausgelegt ist.“

Fast alle Spielerinnen stehen zur Verfügung

Demnach treffen die Riemkerinnen auf eine etwas andere Spielweise als noch gegen den TuS Bommern. Aber darauf kommt es Weber gar nicht an. „Wir müssen besser spielen als letzte Woche und unser eigenes Spiel aufziehen“, so Weber. Von Vorteil ist dabei sicherlich, dass er grundsätzlich alle Spielerinnen zur Verfügung hat. Lediglich hinter den Einsätzen von Neele Zänger und Jenny Güntner steht ein Fragezeichen.

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