Karate DM

Karate-Spektakel im Ruhrcongress: Okinawa-te lädt zur DM

| Lesedauer: 3 Minuten
Daniel Wessendorf, hier bei einem DM-Kampf in Bochum im Mai 2019, ist einer der Top-Karateka bei der DM des Fachverbandes für traditionelles Karate im RuhrCongress am Samstag.

Daniel Wessendorf, hier bei einem DM-Kampf in Bochum im Mai 2019, ist einer der Top-Karateka bei der DM des Fachverbandes für traditionelles Karate im RuhrCongress am Samstag.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Bochum.  650 Karateka aus ganz Deutschland kämpfen am Samstag im Bochumer RuhrCongress um die DM. Ausrichter ist das Karate-Dojo Wattenscheid.

Das Karate-Dojo Wattenscheid 1975 richtet mit dem Landesverband die Deutsche Meisterschaft aus. 650 Kämpfer aus dem ganzen Land treten an

Am heutigen Samstag kommen im Bochumer RuhrCongress die besten Karatekämpfer aus der ganzen Nation zusammen, um die Deutsche Meisterschaft des Deutschen JKA-Karate Bund e.V (DJKB), dem deutschen Fachverband für traditionelles Karate, auszutragen. Veranstalter sind der Landesverband Karate NW e.V. und das Okinawa-Te Karate-Dojo Wattenscheid e.V. 1975.

Ab 21 Jahren kann jeder gegen jeden antreten

Mit dabei sein werden 650 Karateka aus 50 Dojos aus dem gesamten Bundesgebiet, um in die Besten der Besten zu küren. Anders als in vielen anderen Arten der Selbstverteidigung oder Kampfsport wird nicht in diverse Gewichtsklassen unterteilt. Ab 21 Jahren kann sozusagen jede/r gegen jede/n antreten. Unter 21 gibt es logischerweise weniger große Unterschiede im Alter, da dort die Vorteile zu groß werden.

Ab 9 Uhr geht es los, bei sechs Matten, auf denen parallel Kämpfe ausgetragen werden, wird mit einem Ende am frühen Abend gerechnet. Jeder Altersklasse wird dabei bis zum Finale durchgekämpft, anschließend steht die Siegerehrung an, bei denen auch die Wattenscheider ihre Karateka gern sehen würden.

Joschka Heinemann, Sprecher und Mitglied des Wattenscheider Dojos, empfindet die Austragung als große Ehre: „Wir freuen uns riesig, dass sich die Karate-Familie in Bochum trifft und erhoffen uns auch die ein oder andere Finalteilnahme oder Treppchenplätze. Da haben unsere Kämpfer bereits bewiesen, dass sie das schaffen können.“

WM-Teilnehmer Wessendorf und Europameisterin Liebau sind Wattenscheider Starter

Die heißesten Eisen im Wattenscheider Feuer sind sicherlich Daniel Wessendorf und Kanokporn Liebau. Polizeikommissar Daniel Wessendorf nahm mit der deutschen Nationalmannschaft bereits an Weltmeisterschaften teil, die junge Kanokporn Liebau konnte sich bereits einen Europameistertitel schnappen. Bei der Westdeutschen Meisterschaft im Vorjahr holte sich Liebau Gold im Kata und Bronze im Kumite, Wessendorf sicherte sich ebenfalls Bronze im Kumite.

Kata bezeichnet eine Übungsform, die aus stilisierten Kämpfen gegen imaginäre Gegner besteht. Hier geht es eher um Eleganz und filigrane Präzision. Kumite umfasst grob gesagt den Kampf zweier Gegner ohne vorherige Absprache der Techniken. Getroffen wird sich dabei nicht, potenziell kampfunfähig machende und entscheidende Techniken (Ippon) sorgen für das Ende des Kampfes.

Auch in den Mannschaftskämpfen, die in Dreierteams durchgeführt werden, sowie im Kinder- und Jugendbereich rechnet sich Okinawa-Te Wattenscheid etwas aus. Heinemann: „Wir haben die Kinder und Jugendlichen seit den Osterferien intensiv vorbereitet, da sind wir auch guter Dinge, dass die Jungs und Mädels starke Leistungen abliefern werden.“

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Bochum

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben