Lacrosse

Isotopes machen Bochum für zwei Tage zur Lacrosse-Hauptstadt

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Schnell, hart, actiongeladen – Lacrosse. Mehr als 300 Spielerinnen und Spieler treten ab morgen in Bochum an.

Schnell, hart, actiongeladen – Lacrosse. Mehr als 300 Spielerinnen und Spieler treten ab morgen in Bochum an.

Foto: Heiko Broska

Bochum.  Die Hochschul-Meisterschaften im Lacrosse steigen an der Ruhr-Universität. Der Bochumer Club will auch Werbung für seinen Sport machen.

Das Lacrosse-Team der Bochum Isotopes richtet am Wochenende vom 25. bis zum 26. Juni die ADH Open Lacrosse aus, das Lacrosse-Turnier des allgemeinen deutschen Hochschulsportverbands. 32 Lacrosse-Teams aus ganz Deutschland werden sich an der Sportfakultät der Ruhr Universität Bochum gegeneinander messen, über 300 Sportler und Sportlerinnen werden in Bochum erwartet.

Lacrosse ist das Spiel der Haudenosaunee („Leute des Langhauses“; Irokesen) in Nordamerika. In einem Schläger mit Fangkorb wird ein Hartgummiball von den Spielern über den Platz getragen oder geworfen, um am Ende des Platzes ein Tor zu erzielen. Bei den ADH Open werden Teams im sechs gegen sechs gegeneinander antreten. Zuschauern wird jedoch nicht nur das Turnier geboten, außerhalb des Platzes ist es jedem möglich den Sport einmal auszuprobieren.

Lacrosse: Alle bekommen die Chance zum Ausprobieren

„Wir möchten die Randsportart bekannter machen und interessierten Spielern die Möglichkeit geben auszuprobieren, wie es ist einen Schläger in der Hand zuhalten”, sagt Benedikt Zauder, der Verantwortliche für die Vereinsentwicklung der Bochum Isotopes.

Am Samstag startet das Turnier um 9 Uhr, am Sonntag kommt es dann ab 9 Uhr zu den letzten Spielen, damit um 14 Uhr die Finals sowohl für das Herren-, als auch das Damen-Turnier stattfinden können.

Das Turnier soll ein weiterer Schritt sein, den Sport Lacrosse langfristig in Bochum zu etablieren. „Eigentlich sollte das Turnier bereits 2020 stattfinden, doch die Pandemie hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Auch da wir unseren Nachwuchs größtenteils aus dem Hochschulsport gewinnen, war Corona ein schwerer Schlag für den Sport”, sagt Benedikt Zauder.

Isotopes sind aus dem Hochschulsport hervorgegangen

Im Jahr 2014 startete das Projekt Lacrosse an der RUB, hier wurden vier sehr erfolgreiche Kurse angeboten. Aus diesen Kursen entstand dann das Team der Isotopes.

„Wir sind sehr eng mit Bochum verbunden und möchten uns auch für alles, was die RUB für den Sport geleistet hat, bedanken”, sagt Zauder. Insbesondere ist den Organisatoren wichtig, dass Lacrosse mehr Bekanntheit erlangt. „Wir möchten den Universitäten zeigen, wie viel ihr Support in diesen Sport bewirken kann. Selbst einige Nationalspielerinnen haben erst in der Hochschule mit Lacrosse angefangen. Es gibt Bemühungen, Lacrosse bis 2028 wieder olympisch zu machen, gerade deshalb wäre der Support jeder Universität bedeutend”, sagt Zauder.

Mehr Infos zu Lacrosse in Bochum, zu den Teams sowie zum Turnier auf bochum-lacrosse.de

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