Kreispokal

Hordel macht Party in Wiemelhausen

Nach dem Spiel ließen sich die Hordeler als Double-Pokalsieger feiern. Mittendrin ist auch

Foto: Gero Helm

Nach dem Spiel ließen sich die Hordeler als Double-Pokalsieger feiern. Mittendrin ist auch Foto: Gero Helm

Im Kreispokal-Finale der Westfalenligisten gibt es einen klaren Sieger. Das Trainerteam der DJK verabschiedet sich mit zwei Pokalen.

Concordia Wiemelhausen -
DJK TuS Hordel 0:3 (0:1)

Concordia: Schmidt - Schulte-Vels (68. Gumpert), Falatik, Höhn, Meißner - Rump (68. Winkel), Köhn, Groß, Vogel (45. Pflanz) - Adinda, Kleinschwärzer

Hordel: Kampschäfer - Debski (78. Neese), Büscher, Gronemeier, Koymali - Dragicevic, van der Heusen, J. Stöhr, Costanzino (81. Helfer) - Bastürk (43. Waßmann), Elbers

Tore: 0:1 Elbers (14.), 0:2 Waßmann (71.), 0:3 van der Heusen (75.)

Am Ende tanzten sie immer noch die Humba auf dem Kunstrasen an der Glücksburger Straße, da waren die Gastgeber von Concordia Wiemelhausen schon lange in der Kabine verschwunden: Die DJK TuS Hordel hat sich nach dem Pokalsieg in der Halle auch beim Kreispokal auf dem Feld durchgesetzt. Sie feierten den Coup kräftig mit ihren Fans, die über 90 Minuten gute Stimmung machten. „So wünscht man sich, eine Saison zu beenden“, sagte Trainer Marcel Bieschke.

Die Wiemelhauser hatten die Niederlage hingegen schnell abgehakt, für sie liegt der Fokus auf dem Endspiel um den Klassenerhalt in der Liga am Sonntag gegen Mengede (siehe Vorbericht unten auf der Seite). Wo die Concordia ihre Prioritäten setzt, war schon an der Aufstellung zu sehen. Kein einziger Spieler, der gegen Mengede in der Startelf steht, durfte im Pokalfinale von Beginn an ran. So war der Hordeler Sieg eine klare Angelegenheit und zu keiner Zeit gefährdet.

Wiemelhausen wehrt sich

In der ersten Hälfte schlugen sich die Wiemelhauser noch ganz achtbar, sie kämpften, waren aber spielerisch unterlegen. Die Einstellung stimmte, kleinere Chancen durch Ivo Kleinschwärzer, Ilias Adinda und Pascal Groß sprangen heraus. „Wir haben das ganz gut gemacht“, befand der Sportliche Leiter Uwe Gottschling. Noch viel besser machte es aber die DJK, die vor allem immer wieder über die rechte Seite mit Johannes Debski und Phillip Dragicevic durchkam. So auch beim 1:0.

Peter Elbers gelingt die verdiente Führung

Dragicevic ließ Dominik Meißner stehen und brachte eine flache Flanke in den Strafraum, wo Peter Elbers artistisch seinen Fuß zum 1:0 dazwischen bekam. Wenig später traf Serdar Bastürk nach einem starken Pass von Johannes Debski den Pfosten. Ein weiterer Elbers-Treffer wurde wegen Abseits nicht gegeben. So ging es mit dem knappen Ein-Tore-Vorsprung in die Kabinen.

Hordel erhöht den Druck nach der Pause

In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel noch einseitiger, Hordel erhöhte den Druck, Wiemelhausen lief mehr und mehr hinterher. Nachdem sich Julian Stöhr und Dragicevic jeweils zweimal probiert hatten, war es Lucas Waßmann, der den Ball nach einer Flanke von Christoph van der Heusen zum 2:0 im Tor unterbrachte. Der Vorbereiter avancierte keine fünf Minuten später auch noch zum Vollstrecker. Nach einer Balleroberung tankte sich van der Heusen durch und markierte den 3:0-Endstand.

„Am Ende war Hordel der verdiente Sieger, bei uns war nach dem 0:2 die Luft raus. Glückwunsch an die DJK“, sagte Gottschling. Und Bieschke, der freute sich einfach über den erneuten Pokalsieg: „Es ist ein weiteres Highlight. Wir haben diese Saison fast alle Ziele erreicht.“

Spiel um Platz drei: Elfer-Sieg für Altenbochum

Im Spiel um Platz drei setzte sich mit dem Bezirksligisten FC Altenbochum der Favorit mit 6:5 (1:1) nach Elfmeterschießen durch. Der A-Kreisligist SV Höntrop schlug sich äußerst tapfer.

Höntrop spielte ab der 35. Minute nach einer Gelb-Roten-Karte nur noch mit zehn Mann. Zu diesem Zeitpunkt waren sie durch Dominik Hahn in Führung. Kurz vor dem Seitenwechsel glich Altenbochum aus (Tor: Gröger).

Entschieden wurde das Spiel erst im Elfmeterschießen, wo Höntrops Kapitän Erdil Sadin vergab und Altenbochums Kapitän Nico Rinklake den Ball versenkte.

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